Montag, 4. Januar 2010

Isaak Newton ....

geboren am 4.01.1643 in Woolsthorpe gestorben am 31.3.1727 in London.

Er wuchs bei seiner Mutter und Großmutter auf. Seinen Vater kannte er nicht, da er schon vor seiner Geburt starb.

Nach dem Besuch der Dorfschule, ging er später im Nachbarort Grantham auf die Lateinschule. Ein Onkel, der Pfarrer war, setzte sich für den Knaben ein und bewirkte die Freistellung von der Übernahme des väterlichen Gutshofes. So konnte er ganz seinen Neigungen zu mathematischen Studien, experimentellen Untersuchungen und handwerklichen Konstruktionen folgen.

Im Alter von 18 Jahren besuchte er dann die Universität Cambridge und hatte das Glück in Isaak Barrow, Inhaber des einzigen dortigen naturwissenschaftlich orientierten Lehrstuhles, einen Mathematiklehrer zu finden, der seine Begabung förderte.

Als 1665 die Pest England heimsuchte, verbrachte Newton zwei Jahre in seinem Geburtsort Woolsthorpe. Zu dieser Zeit stand er in der Blüte seiner schöpferischen Kräfte. Sowohl seine Leistungen in der Infinitesimalrechnung wie in der Mechanik und Optik haben ihre Wurzel in jener Zeit. Newton durchlief die akademische Stufenleiter rasch, war schon 1668 Master of arts und 1669 Nachfolger auf Barrows Lehrstuhl.

Von R. Descartes und John Wallis ausgehend, begründete er die Infinitesimalrechnung und die Reihenlehre, bestimmte Krümmung und Wendepunkte vieler Kurven. Er leistete auch einen wichtigen Beitrag in der systematischen Ordnung der Kurven. 1704 ordnete Newton in der Enumeratio linearum tertii ordinis (Aufzählung der Linien dritter Ordnung) Kurven nach der Anzahl der Punkte, die sie mit einer Geraden gemeinsam haben können. Dabei erkannte er die Transzendenz aller Spiralen. Eine Linie von der Ordnung unendlich ist eine solche, welche eine Gerade in unendlich vielen Punkten schneiden kann, wie die Spirale, die Cycloide, die Quadratrix und jede Linie, welche durch unendlich viele Umdrehungen eines Strahls oder eines Rades erzeugt wird.

Newton gehört zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern der Menschheit. Grundlegende Beiträge zur Dynamik, Optik, Himmelsmechanik, Mathematik und Chemie charakterisieren sein Lebenswerk ebenso wie die Tatsache, daß das von ihm geprägte naturwissenschaftliche Weltbild mehr als zwei Jahrhunderte unangefochten Gültigkeit besessen hat. Auf mathematischem Gebiet ist Newton inbesondere in der Infinitesimal-Mathematik und in der Algebra hervorgetreten. Ohne Zweifel überragt das physikalische Werk von Newton seine mathematischen Leistungen, so bedeutend sie auch sind. Seine historische Leistung besteht in der Formulierung eines umfassenden Gravitationsgesetzes und im mathematischen Beweis, dass aus dem Gravitationsgesetz die Keplersche Gesetze der Planetenbewegung folgen und umgekehrt, ein Beweis, den Newton spätestens zwischen 1679 und 1684 besaß. Am bekanntesten sind die drei Grundgesetze der Bewegung (Trägheitsprinzip, Kraft als Produkt von Masse und Beschleunigung, actio gleich reactio).

In seiner wissenschaftlichen Arbeit war Newton außerordentlich konsequent, fleißig und beharrlich und verband in außergewöhnlichem Maße abstrakt-theoretischen Scharfsinn mit experimentellem und handwerklichem Geschick.

Kommentare:

  1. Ich habe sogar eine Erfindung von Newton in meinem Garten: Die Katzenklappe.

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  2. Gratuliere! Wir werden auch bald eine Katzenklappe für Cäsar haben. Bis dahin muß er sich noch selbst bemerkbar machen, was für ihn kein Problem ist.

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