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Montag, 28. Dezember 2020

Unser Cäsar ....

hat uns für immer verlassen. Cäsar ist kein Kater, es war eine Katzenfrau, die wir von unserem Nachbarn bekommen haben. Eigentlich hatten wir ein anderes Kätzchen ausgesucht aber das hat dann ein anderer Nachbar bekommen. Egal, als man uns Cäsar brachte, da war das Katzenmädel schon fast geschlechtsreif. Cäsar soll angeblich am 2. April 2007 geboren sein. Ich weiß es so genau, weil wir unsere kleine Cleo am 4. April zu uns nach Hause holten und  auf dem Heimweg den Nachbarn trafen. Er zeigte uns junge Kätzchen, die erst zwei Tage alt waren und fragte ob wir nicht eins haben wollen.

Wir hatten gerade erst das Grundstück mit noch zu renovierendem Haus gekauft. Ich wollte schon immer Haustiere haben, was aber nicht möglich war, da ich beruflich stark eingebunden war. Für ein Tierchen muss man sich auch Zeit nehmen aber nun hatte ich endlich die Zeit.

In einer Zeitung habe ich ein Inserat gelesen, da wurden Chihuahuawelpen von einer Züchterin in Pasewalk angeboten. Fred, mein Partner hatte eine Chihuahuahündin als er noch in Berlin lebte. Eigentlich wollte er erstmal keine Haustiere, da wir noch viel zu renovieren hatten. Aber ich wollte und habe ihn überzeugt! Schließlich hatte ich meine alte Heimat verlassen und bin zu ihm nach Mecklenburg Vorpommern gekommen, wo er eigentlich auch nicht hin wollte. Aber das Grundstück mit Haus war perfekt, mitten in der Natur und bezahlbar, ohne Schulden zu machen. 

Fred hat sich dann Cleo geschnappt und sagte: "Die oder kein anderes." Die Züchterin wollte uns Cleo nicht geben, da sie Cleo als Zuchthündin wollte. Da aber gerade eine große Rechnung für ihren Wagen anlag, gab sie uns Cleo zu einem erhöhten Preis. Ich stimmte gerne zu, denn wir haben Cleo viel erspart. 


Wir haben ein großes Grundstück, ein Hektar Land, das man aber auch urbar machen musste. Viel hatten wir uns vorgenommen aber darüber schreibe ich ein anderes mal.

Cleo ist mir sehr ans Herz gewachsen und weil sie so klein war, passte ich immer sehr gut auf sie auf. Als man uns dann Cäsar brachte fand ich das sehr schön. Aber als wir dann mit Cäsar allein waren, wurde Cäsar sehr aggressiv. Irgendwie musste ich Cäsar bändigen und das habe ich auch geschafft. Nach etwa fünf Tagen war es dann soweit. Cäsar bekam eine Leine und wir gingen mit ihm das ganze Grundstück ab. Zwei Tage später war Cäsar bereit, brav und lieb. Danach hatte er seine Freiheit, die aber dann doch nicht immer so gut für Cäsar war.

In diesem Dorf waren viele neidisch und uns nicht gut gesinnt. Dabei hätten die das doch alle selber kaufen können, denn es stand viele Jahre zum Verkauf. So wurde Cäsar getreten, geschlagen und wahrscheinlich noch schlimmeres. Cäsar kam manchmal nicht heim aber Cleo hat ihn immer gefunden.

Dann endlich hatten wir einen Zaun und Cäsar blieb immer auf dem Grundstück. Wenn da ein Fremder kam, dann bekam er es mit Cäsar zu tun. Einmal kam ein Vertreter, ich war gerade allein zu Hause, da hat Cäsar sich um seine Beine gekrallt. Der Mann bekam richtig Angst, obwohl er fast zwei Meter groß war. Erst als ich Cäsar zu mir rief, war alles vorbei.

Wir haben viel mit Cäsar erlebt, er war ein richtiger Freund, der uns auch verteidigt hat. Wir haben uns einen großen Garagenkomplex angebaut und als Fred da mal auf dem Dach war, wusste er nicht wie er runterkommen sollte, Cäsar stieg hoch zu ihm und machte es ihm vor. Ich war zu der Zeit gerade unterwegs und konnte ihm nicht helfen aber es ging alles gut.  

Wir trauern um Cäsar, genau wie wir auch immer noch um unsere Cleo trauern. Es ist schon komisch, Cleo starb am 12. 06. und Cäsar an Heiligabend dem 24.12. das ist kein Zufall! Es ist Schicksal!

So hatten wir leider keinen angenehmen Heiligabend aber zumindest konnten wir uns von Cäsar verabschieden. Cäsar hat es uns gesagt, er wird uns verlassen. Ich werde das nie vergessen!


Trotz allem, wir haben noch vier Fellnasen, die das alles mitbekommen haben und mit uns trauern und uns trösten.

Dienstag, 12. Februar 2013

Pferdefleisch in der Lasagne ....


mir persönlich ist das egal, da meine Lasagne immer frisch von mir zubereitet wird. Den Fleischlieferanten kenne ich persönlich und ich vertraue ihm voll und ganz! Schließlich habe ich lange danach gesucht und ihn dann in unmittelbarer Nähe gefunden. Waren, frisch aus der Region ist ein Vorteil und das kann ich nur weiter empfehlen.  
Nun habe ich mir mal die Mühe gemacht, ein paar Pressemeldungen zu lesen. Da kam erstaunliches ans Tageslicht.

Hier ein paar links aus unterschiedlichen Quellen!
Nachrichten aus Deutschland DW - Kein Pferd in deutschen Küchen
Nachrichten aus Deutschland MärkischeAllgemeine

Es scheint, das Pferdefleisch ist nur in Frankreich gelandet. Aber dort schiebt man die Schuld Rumänien zu.

Dieser ganze globale Mist, den uns die Politiker einreden wollen, der dient nur dazu, uns Verbraucher an der Nase herum zu führen. Sie reden von Umweltschutz und karren Tiere, Fleisch und anderes durch ganz Europa, wenn nicht durch die ganze Welt. 

Wann fangen wir endlich an wieder gesund zu leben? Gerade hier in Mecklenburg Vorpommern siedeln sich Hähnchenmästereien aus Holland und Schweinemästereien aus Dänemark an und sie bekommen sogar noch Steuergelder dafür. In deren Ländern ist das nicht erlaubt, also kommen sie in unser Land. Wählt diese Politiker endlich ab, die uns das antun!

Wir zahlen mittlerweile so viele Steuern da kann man auch gute Qualität von der Politik verlangen. Wir zahlen Steuern auf versteuerte Gelder und dann noch die Mehrwertsteuer. Der jährliche Steuerfreibetrag liegt unter einer monatlichen Pension, aus Steuergeldern finanziert, unserer selbst ernannten Politkaste. Frau Schavan bekommt monatlich mehr als 13.000 € und der Steuerfreibetrag für uns Bürger liegt gerade mal etwas über 8000 € im Jahr. 

Wenn man alle Steuern zusammen rechnet, dann bleibt uns nicht mehr viel übrig! Konzerne zahlen fast keine Steuern! Im Mittelalter wollten die nur ein Zehnt! Jetzt wollen sie mehr als 70%. Ihr glaubt das nicht? Dann rechnet doch mal nach! Die Eurokraten werden von allen Europäern bezahlt, die in der EU sind!

Aufwachen, nachdenken und dann endlich mal richtig wählen! 


Dienstag, 20. November 2012

Ein offener Brief an Menschen für Tiere ....


Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht ein Weckruf. Als Leiter einer Perrera, werde ich was mit Euch teilen ... ein Blick von "innen", wenn Ihr mir erlaubt.
Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt. Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn er nicht mehr ein süsses Hundebaby ist.
Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie wieder aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt rumlaufen sind reinrassige Tiere.
Hier die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:
"Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen." Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus in dem sie mit ihrem Tier leben können?
"Der Hund wurde größer, als wir dachten." Und was dachten Sie denn wie gross ein deutscher Schäferhund wird????"
Ich habe keine Zeit mehr für das Tier".
Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.
"Er zerstört meinen ganzen Garten " Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?
Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund." Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weisst Du, wie stressig es in einem Zwinger ist?
Nun, lass es mich Dir mal erklären:
Dein Tier hat 72 Stunden Zeit eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.
Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.
Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.
Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Essen welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.
Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Rottweiler, Dobermann, Dogge ...) angehört hast Du ihn in den sicheren Tod geführt, in dem Augenblick in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen. Egal wie "süss" oder wie "trainiert" er ist.
Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist wird er sterben.
Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süss ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.
Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.
Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von 150 € / 180 Sfr. zu bezahlen.
Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:
Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.
Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.
Dein Hund oder deine Katze wird von 1 - 2 Menschen gehalten, je nachdem wie nervös oder gross das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.
Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?
Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.
Ich hasse meinen Job, ich hasse es dass es ihn überhaupt gibt und ich hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch nicht ändert.
Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere die rein kommen als die die raus dürfen. Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.
Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.
Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich habe ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte sich alles gelohnt.
Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief grosszügig.
Jazz M. Onster

Montag, 6. August 2012

Wie konntest Du nur ....


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.


Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein.  Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.


Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.


Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".


Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.


Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" eantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.


Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.


Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.


Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".


Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. 


Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"


Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.


Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.
Jim Willis


Diese Geschichte stammt aus der U.S.A. In Deutschland werden Tiere in Tierheimen NICHT getötet, nur weil sie schon zu lange dort sitzen!

Donnerstag, 10. März 2011

Ein stürmischer Tag ....

den hatten wir heute in Ostvorpommern. Erst hat es geregnet, dann kam die Sonne und danach der Wind. Aber kalt war es nicht!

Ich habe Cäsar heute beobachtet als er draußen war. Er spielte mit dem Laub und es wäre ein tolles Video geworden. Er sprang den Blättern nach, wie ein Irrer! Ich habe gelacht und mich gefreut. Ich liebe meine Tiere und sie lieben mich!

Am Nachmittag war ich in Friedland einkaufen. Nichts Besonderes, nur ein paar Lebensmittel. Da ich nicht so oft einkaufe, fiel mir auf, die Preise haben sich wieder ganz schön erhöht, teilweise um 15%! Billiger war nichts!

Als ich zurück kam, half mir Fred beim Reintragen meiner gefüllten Einkaufstaschen und als er die Türe zur Küche öffnete, da lief Cleo einfach an ihm vorbei und kam zu mir, Cäsar gleich hinter her. Sie merken schon wenn ich in unser Dorf reinfahre. Cäsar gab Fred zu verstehen, ich bin im Anmarsch und so kam er auch zeitgleich mit mir an der Garage an.

Ich hatte früher keine Erfahrung mit Tieren, außer mal mit einem Kanarienvogel, der uns zugeflogen ist. Der kleine Kerl war verletzt und da konnte ich ihn doch nicht wieder rausschicken. Nachdem sich keiner auf die Zeitungsannonce meldete, behielt ich das Vögelchen, das ich Charly nannte. Bei Gelegenheit und Zeit, schreibe ich mal etwas über Charly.

Wir sind natürlich immer noch an der Arbeit. Mittlerweile ist das Zimmer fast soweit, dass wir tapezieren können. Wir hatten noch einen Wasserschaden, der behoben werde mußte. Das war schon ein größerer Aufwand aber Fred hat das gut hinbekommen. Ich habe in der Zwischenzeit ein paar Möbel aufgebaut und bin immer noch entsetzt über die miserablen Beschreibungen. Wenn jemand keine Ahnung davon hat, dann gibt er auf! Es ist echt eine Schande was hier in Deutschland produziert wird. Haben die keine Fachkräfte mehr? Klar, sie wollen nur junge Leute, die für wenig Geld arbeiten. Mein Gott, was haben diese unfähigen Politiker nur aus unserem einst so schönen Land gemacht? Wir waren einmal ein reiches und produktives Land, in der ganzen Welt angesehen und nun sind wir ein Land, unter ferner liefen! Nur die Politiker und Banker verdienen mehr als früher. Menschen die nichts zur Produktivität unseres Landes beitragen! Sie leben nur von heißer Luft und unserem sauer verdientem Geld!

Montag, 4. Oktober 2010

Die Arbeit ruft ....

und nach einem geruhsamen Wochenende ist das auch gut so. Es muß schließlich weiter gehen!
Cleo war sehr traurig nachdem unser Besuch wieder weg war. Nicht einmal ihren Fressnapf hat sie angerührt. Erst heute hat sie wieder richtig zugelangt und war auch sonst gut drauf. Das Wetter war ja sehr schön und so konnte sie draußen rumstromern. Cäsar dagegen hat es genossen wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.
Die letzte Woche war ja recht regnerisch und so sammelten sich auch viele herab gefallene Blätter auf unserem Grundstück. Vieles haben wir beseitigt aber nicht alles. Die Blätter fallen ja nun täglich und es wird immer mehr. Der Herbst hat seinen Einzug gehalten.
Ich war heute in Friedland einkaufen und habe unsere Speisekammer wieder aufgefüllt. Das reicht jetzt wieder eine Weile und da wir letzte Woche recht üppig gelebt haben wird die Speisekarte wieder etwas einfacher ausfallen. Weniger Fleisch und mehr Gemüse ist angesagt.
Wie es weiter geht, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall geht es weiter und es gibt genug zu tun. Packen wir es an!

Samstag, 2. Oktober 2010

Eine Woche mit Besuch ....

schön aber auch eine anstrengend.
Unser Besuch kam ja mit Verspätung an aber das haben wir ganz gut gemeistert. Das Abendessen hatte ich vorbereitet und es mußte nur noch aufgewärmt werden. Es gab natürlich die gewünschten Paprikaschoten. Nach dem Abendessen haben wir viel geredet und erzählt und die Zeit verging wie im Flug.
Leider war das Wetter nicht gut, es regnete fast jeden Tag aber am Donnerstag hatten wir endlich herrlichen Sonnenschein. Wir fuhren an die Ostsee. Unser Ziel war Ahlbeck und da es nicht gerade Hauptsaison ist, waren auch nicht viele Leute unterwegs. Es war schöner als am Wochenende, wo immer viele Wochenendurlauber auf Usedom sind. Ahlbeck präsentierte sich von einer seiner schönsten Seiten.

Unserem Besuch gefiel die Ostsee und die Insel Usedom sehr gut und da die Sonne schien, konnten wir sogar draußen in einem Restaurant die Sonne genießen.
Natürlich war auch Cleo mit dabei.
Am Abend fuhren wir dann wieder nach Hause und legten uns erst einmal eine Stunde auf`s Ohr. Die frische Luft hatte uns müde gemacht. Am Freitag regnete es leider wieder etwas. Es war kalt und unangenehm. Erst am Samstag ließ sich die Sonne wieder blicken. Leider hatte unser Besuch da nicht mehr viel davon. Sein Zug fuhr um 9.03 Uhr ab Anklam über Berlin in Richtung Süden. Heute hat er seinen Anschluß in Berlin auch gerade noch bekommen und dürfte jetzt schon seiner Heimat ein ganzes Stück näher sein.

Donnerstag, 19. August 2010

Erkältung oder ein Virus ....

hat uns heimgesucht! Irgendwie ist der Wurm drin!

Fred geht es immer noch nicht besser und er ernährt sich nur noch von Hühnerbrühe, Kartoffelbrei, Zwieback und Kamillentee. Bis gestern ging es mir noch richtig gut aber heute morgen bin ich aufgewacht und fühlte mich total zerschlagen. Ein Kater könnte nicht schlimmer sein!

Ich habe gefroren und das bei 25°C, das ist doch nicht normal! warm angezogen, fühlte ich mich dann schon etwas wohler. Appetit hatte ich auch und so bereitete ich mir ein paar Hähnchenschenkel mit Backofenkartollen zu. Es schmeckte köstlich und Fred sah neidisch auf meinen Teller. Ihm hatte ich eine kräftige Hühnerbrühe mit Huhn und Gemüse zubereitet. Momentan verträgt er leider nichts anderes. Zum Arzt geht er nicht und wenn ich ehrlich bin, wir haben hier auch noch keinen Arzt konsultiert. Wir kennen gar keinen Arzt und hoffen wir brauchen auch Keinen!

Nach dem Abendessen bekam ich plötzlich Kopfschmerzen und das ist selten bei mir. Ich glaube, nun hat es mich auch erwischt und irgendwie haben wir uns einen Virus eingefangen. Obwohl ich mir immer und oft die Hände wasche wenn ich unterwegs war. Solange es noch erträglich ist, werde ich keine Tablette nehmen. Ich bin gegen Medikamente, wenn es auch ohne sie geht. Natur kann auch heilen und hat keine Nebenwirkungen.

Vielleicht ist morgen ja schon alles vorbei und es geht uns wieder gut. Auf jeden Fall werden wir nur das Nötigste tun und uns erholen.

Das Wetter war heute wieder richtig gut. Die Sonne schien und es war richtig warm in der Sonne. Cäsar und Cleo waren heute allerdings auch nicht viel draußen. Erst als es dunkel wurde wollte Cäsar raus und ich sagte ihm, er soll nicht so lange weg bleiben. Um 22 Uhr rief ich ihn und er kam sofort angeschossen. Dann verlangte er seine Streicheleinheiten und schnurrte zufrieden.

Wer nie Tiere hatte, wird dieses Gefühl nicht vermissen. Aber Tiere bereichern das Leben und sie sind die besten Freunde. Sie vertrauen uns bedingungslos und es ist einfach schön, so geliebt zu werden.

Freitag, 23. Juli 2010

Ein Chihuahua auf Rädern ....

unsere Cleo fährt im Bollerwagen!





Freitag, 25. Juni 2010

Ein sonniges Wochenende ....

liegt vor uns!

Heute war es schon recht heiß und in der Sonne konnte man es nicht lange aushalten. Das Frühstück nahmen wir auf der Terasse ein unter unserem großen Sonnenschirm. Die letzten Tage bestanden nur aus Arbeit und Stress. Am Mittwoch wurde unser Einfahrtstor und die Eingangspforte vom Zaun gesetzt und muß mindestens 3 Tage so stehen, damit es fest wird. Unsere Autos müssen wir auf dem Waldweg parken weil die andere Einfahrt mit Kiesbergen zu ist. Es kam einfach wieder mal alles zusammen. Der Kies wird benötigt für die Pflasterarbeiten vor unserer Garage, die schon weit fortgeschritten sind. Am Mittwoch wird es wohl fertig sein wenn alles gut geht. Es sieht schon ganz gut aus!

Das Einfahrtstor vom Zaun wurde ja einbetoniert und abgestützt. Am Donnerstag gibt es manchmal eine kostenlose Zeitung vom Nordkurier und die wurde uns einfach vor das Tor in den Dreck geworfen. Manchmal ist auch ein Brief dabei, der über den Nordkurier versendet wurde. Viele Briefe kommen da auch oft nicht an und die paar Cent, die der Nordkurier billiger ist lohnen sich einfach nicht. Die Post die da sehr viel zuverlässiger! Ich habe mit unserer Postbotin gesprochen und sie sagte mir, für sie ist es kein Problem zu unserem Briefkasten zu kommen. Sie geht einfach neben dem Tor durch. Ende nächster Woche werden wir unseren Briefkasten direkt am neuen Zaun haben und die Tante vom Nordkurier muß uns dann nicht die Post vor dem Zaun in den Dreck werfen. Ich bin stinkesauer über die Manieren der Mitarbeiter vom Nordkurier! Darum habe ich den Nordkurier auch abbestellt. Immerhin waren das mehr als 220 € im Jahr, die ich nun spare. Ich hätte sie gerne weiter bezogen, die Zeitung aber nicht so! Im letzten Winter hätte ich sie wohl auch nicht bekommen weil sie bei uns wochenlang die Strasse nicht geräumt haben. Und der Dame erspare ich nun eine Menge Arbeit.

Das Wetter war die letzten Tage wie ich es mir wünsche und manchmal fast zu heiß. In der Mittagshitze habe ich mich in die kleine Wohnung zurück gezogen und ein paar Möbel aufgebaut, die man alleine aufbauen kann. Cleo war dabei und hat mir zugeschaut. Mir gefällt die kleine Wohnung und ich könnte mich da auch wohl fühlen. Sie hat einen schönen Ausblick und liegt ruhig. Mittlerweile kann ich auch mit Bohrer und Schrauber gut umgehen und kleinere Dinge bewältige ich ohne Hilfe. Beim Bett habe ich allerdings gestreikt! Es ist schon eine Zumutung was einem da abverlangt wird. Die liefern da echt nur Bretter, die gut aussehen und einen großen Sack mit Schrauben. Die Beschreibung ist mieß aber mein Fred wird mir helfen und so werden wir auch dieses Hindernis bewältigen. Das wird das letzte Bett sein sein, dass ich bei dieser Firma gekauft habe! Zumal es nicht billig war!

Jetzt sind wir erst einmal froh, dass ein freies Wochenende vor uns liegt.

Heute Abend war Cäsar noch draußen und auf einmal hörten wir laute Schreie. Cäsar kam dann auch ganz zerzaust und zerkratzt zurück. Ein Kater hat Cäsar so zugerichtet. Er streunt hier herum und keiner weiß wem er gehört. Cäsar war verstört und ich habe ihn getröstet. Nun liegt er auf seinem Lieblingsplatz und schläft. Cäsar ist am glücklichsten wenn wir alle draußen auf der Terasse sind. In unserer Nähe fühlt er sich wohl. Oft liegt er neben Cleo mit einem Abstand von knapp einem Meter und da brauche ich auch nicht aufpassen. Beide sind dann zufrieden.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes und sonniges Wochenende.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Ein heißer Tag ....

heute in Ostvorpommern!

Lange haben wir auf den Sommer gewartet und jetzt ist er da! Hammermäßig hat er eingeschlagen und das im Norden der Bundesrepublik Deutschland. Man war fast gelähmt von der Hitze. Am frühen Morgen hat es geregnet aber davon sah man um 8 Uhr nichts mehr. Das Gras war natürlich noch mit Regentropfen benetzt aber sonst war schon wieder alles trocken. Im Haus war es angenehm kühl aber draußen brannte die Sonne unerbittlich vom Himmel. Kein Wölckchen war zu sehen aber wir haben einen großen Sonnenschirm, der gleich auf unserer Terasse eingesetzt wurde. Darunter war es auszuhalten bis 10 Uhr, dann war es mir da auch zu warm. Im Garten habe ich etwas Unkraut gejätet aber nur solange er im Schatten lag.

Cleo war wieder unermüdlich unterwegs und Cäsar lag faul auf der Terasse. Gegen 15 Uhr fing Cleo an zu hecheln und ich ging mit ihr ins Haus, setzte sie vor dem Wassernapf ab und sie trank. Danach ging es ihr besser. Ich blieb dann erst einmal mit ihr im Haus, da war es auch recht angenehm und Cleo schlief, während ich "Sturm der Liebe" schaute. Danach wollte sie wieder raus und die Sitzecke auf der Terasse lag nun im Schatten. Ich fühlte mich müde und schlapp und legte mich auf eine Sonnenliege. Eine Viertelstunde später kam mein Schatz nach Hause, der mir heute meinen Einkauf abgenommen hat, wofür ich ihm dankbar war. Da er sowieso nach Friedland mußte und ich nur eine Kleinigkeit brauchte für Cäsar. Mineralwasser und Pilsner Urquell hat er auch mitgebracht und so gab es heute zum Abendessen ein kühles Pils. Ich habe ein paar Rettiche aus dem Garten geholt, Quark mit Zwiebeln, Kräuter, Pfeffer und Salz angemacht. Das war heute genau richtig und hat uns gut geschmeckt.

Mit unserem Bau geht es nicht so recht voran. Es müßte verputzt werden aber es sind keine Leute zu bekommen. Vielleicht in einem Monat! So verrinnt die Zeit! Mein Schatz bereitet nun alles vor für das Pflasteren und hat auch schon Borde gesetzt. Es nimmt Gestalt an aber es ist noch viel Arbeit.

Ich hatte zwei sehr schöne, gelbe Rosenstöcke und ich dachte, sie sind durch den kalten Winter kaputt gegangen. Nein, sie treiben und ich freue mich darüber. Eigentlich haben fast alle Rosen überlebt! Sie kommen einfach nur viel später in diesem Jahr. Am Abend hatten wir noch ein kleines Gewitter, nur kurz aber nicht so heftig. Gut für die Pflanzen und etwas abgekühlt hat es auch!

Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag und Freitag. Momentan komme ich einfach nicht dazu täglich zu bloggen, überhaupt, ich komme kaum noch ins Internet! Es ist Sommer, heiss und man muß ja auch mal etwas ausspannen!

Sonntag, 6. Juni 2010

Ein sommerlicher Sonnentag ....

in Ostvorpommern!

Heute haben wir uns einfach nur mal erholt und gefaulenzt! Am Abend habe ich dann die Reste des Faulenzens in einer guten Stunde beseitigt.

Leider gehören wir nicht zur Elite, die sich Dienerschaft leisten kann! Dafür waren wir ungestört und dreimal haben wir Cleo suchen müssen. Dabei hat sie sich doch nur da aufgehalten wo es erlaubt ist. Sie ist eben klein und man findet sie nicht so leicht. Immer wenn wir sie entdeckten, stand sie da und schaute uns mit ihren Kulleraugen fragend an. Heute hat sie sich an Cäsar ran gewagt und ihn provoziert. Sie war richtig frech aber Cäsar blieb ruhig und schaute als wenn sie gar nicht da wäre. Einer sucht die Nähe des Anderen und komischerweise ist Cleo auch nicht eifersüchtig wenn ich Cäsar streichle. Cäsar fordert sein Recht auch ein und das ist gut so.

Als wir dann am späten Abend ins Haus sind habe ich Cäsar gesucht. Er war nicht auf seinem Lieblingsplatz und ich dachte, er ist noch draußen. Also ging ich raus und rief nach Cäsar. Plötzlich kam er ganz verschlafen aus dem Haus zu mir. So ist er, wenn ich rufe dann kommt Cäsar auch. Anders als Cleo, sie läßt mich suchen! Nach ein paar Streicheleinheiten legte sich Cäsar wieder zur Ruhe und schlief.

Ich schaute mir dann noch Anne Will an und verstehe die ganze Diskussion um die Präsidentenwahl nicht. Für mich sind beide Kandidaten nicht die erste Wahl. Mit mehr als siebzig Jahren sollte man so ein Amt auch nicht mehr übernehmen. Ich denke, in der Politik muß einfach mit 67 Schluß sein! Im normalen Arbeitsleben ist es schon mit 40 zu Ende. Danach wird man selten noch ernst genommen!

Ich zweifle am Sachverstand unserer Bundesregierung in dieser Finanzkrise zurecht zu kommen. Sie kennen ja nicht einmal die einfachsten Regeln, viel weniger wie Banken mit Geldern ihrer Kunden zocken können, ganz legitim. Wer weiß, was Ackermann nicht schon getan hat um einige Politiker mit guten Tipps oder gar Anlagen etwas reicher dastehn zu lassen. Schließlich hat er durch die Dummheit unserer Politiker Millionen verdient. Innerlich wird er diese ganze Kaste auslachen. Wenn ich als Steuerzahler nicht betroffen wäre, würde ich gerne mitlachen.

Das Volk halten sie zu dumm um selbst einen Bundespräsidenten zu wählen. Klar, um keinen Preis Macht abgeben! Mit Macht kann man auch sehr gut verdienen! Jeder hat seinen Preis und für die Banken ist das kein Problem. Schließlich haben sie schon genug von den Bürgern dieses Landes bekommen!

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Dienstag, 27. April 2010

Katzenliebe ....

Heute Morgen als ich aufstand sah ich vom Schlafzimmerfenster zwei Katzen auf unserem Hof. Sie machten Liebe oder gönnten sich nur etwas Besonderes. Ich nahm meine Kamera und wollte es aufnehmen, leider war das schon der Abschluß und ich bin froh, dass ich wenigstens diese zwei Bilder geschossen habe. Kurz danach ist das Weibchen nämlich schnell abgehauen. Der Kater ist ihr hinterher gelaufen aber was dann geschah entzieht sich meiner Kenntnis. Sie sind nämlich beim Nachbarn auf den Hof, da die Katze dort lebt. Den Kater juckte das nicht, er ist einfach mit. Er ist der Nachbar der Katze und so bleibt alles in der Nachbarschaft!


Montag, 26. April 2010

Der Alltag hat uns wieder ....

aber die Sonne schien heute noch kraftvoller als gestern und es war angenehm warm. Mittlerweile ist es Nachts auch nicht mehr so kalt und ich gehe gerne am Abend noch etwas mit Cleo hinaus. Meistens gesellt sich Cäsar noch dazu und wir genießen die Stille und das Mondlicht.

Heute Morgen bin ich nach Friedland zum Einkaufen gefahren und tanken mußte ich auch. Da es Montags immer am günstigsten ist, fuhr ich zuerst zur Tankstelle. Der Liter Super kostete heute 1,469 € - ein stolzer Preis! Was soll's? Mein Tank war leer und ich tankte voll. Die Rechnung lag dann auch bei 70 €uro. Manchmal rechne ich das noch in DM um und empfinde es sehr teuer! Irgendwie hat sich seit Einführung des Euro alles verteuert. Nur das Einkommen ist auf dem gleichen Stand geblieben. Die EU hat uns viel Negatives eingebracht aber das war ja so gewollt! Schwamm drüber, ich kann es nicht ändern.

Bei Aldi war ich dann auch noch weil ich nach den Gartenstuhlauflagen schauen wollte. Aber da waren nicht einmal mehr sechs gleiche, wie ich sie gebraucht hätte. Ist nicht weiter schlimm, nehmen wir halt die Alten. Da wir ohnehin noch auf einem Bau leben ist es vielleicht sogar besser.

Nach dem Mittagessen, es gab Schweinerollbraten, habe ich mich um meine Pflanzen gekümmert, die ich angesät hatte. Pikieren nennt man das wohl und es ist eine fuzzelige Arbeit mit den feinen und zarten Pflänzchen. Aber es lohnt sich und man spart viel Geld. Außerdem macht es richtig Spass wenn man sieht wie sich aus einem kleinen Korn eine große Pflanze entwickelt. ich habe alles mögliche angesät dieses Jahr. Nicht soviel wie letztes Jahr, ich habe ja gelernt! Von jeder Sorte nur ein paar Körnchen um zu sehen was daraus entsteht. Letztes Jahr hatte ich ein Päckchen Kohlrabi gesät und ich glaube, jedes Körnchen ist aufgegangen. Wir hatten danach zwei Beete mit riesengroßen Kohlrabi, soviel, die hätten uns Jahre gereicht! Ich fand aber Abnehmer dafür, zum Glück. Man ist ja lernfähig!

Auf dem Bau geht es auch wieder weiter. Wir haben es ja vor dem Winter nicht geschafft unser Dach auf den Garagenbau zu bekommen. Der Schnee hat uns überrascht! Zum Glück war es schon soweit fertig, dass es nicht weiter schlimm war. Die Statik hält auch, da wir mindestens einen Meter Schnee auf dem Dach hatten. Mittlerweile ist das Dach zu dreiviertel gedeckt und wird diese Woche noch fertig werden. Ein paar Feinheiten noch und dann ist das Dach fertig. Mein Schatz ist wirklich sehr fleißig und dafür wird er dann auch von mir verwöhnt. Es ist keine leichte Arbeit auf dem Dach rumzuklettern! Schließlich ist er auch keine zwanzig mehr! Aber wenn das geschafft ist, haben wir das Schlimmste hinter uns. Ende der Woche kommt der Elektriker und legt die Leitungen, dann kommen die Garagentore rein und danach wird verputzt. Ein paar Quadratmeter Steine müssen auch noch verlegt werden und wenn ich so nachlese was noch alles getan werden muß ist der Sommer fast zu kurz. Trotzdem, wir werden wieder ein Stück weiter sein zum Herbst.

Ich wünsche Euch noch einen schönen und sonnigen Dienstag!


Hier noch ein paar Bilder von unseren Kiefern, die wir letztes Jagr gepflanzt haben:



Sonntag, 25. April 2010

Ein herrlicher Tag ....

heute in Ostvorpommern und die Sonne lachte strahlend vom Himmel. Was will man mehr? Wir verbrachten fast den ganzen Tag im Freien. Besonders Cleo war sehr glücklich darüber. Unermüdlich erkundete sie unser Land und es gab immer etwas Neues zu entdecken. Ich hatte ihr kleines Sofa auf die Terasse gestellt aber dort hielt es sie nicht lange. Dafür hat Cäsar dann das kleine Sofa für sich beansprucht und Cleo hatte nichts dagegen.



Obwohl das Sofa für Cäsar etwas zu klein ist schlief er recht lange und fühlte sich anscheinend wohl. Cleo störte das überhaupt nicht. Später als Cäsar dann unterwegs war ging Cleo zu ihrem Sofa und beschnupperte es. Das war es dann aber auch.

Am späten Nachmittag gingen wir noch in den Garten. Ich pflanzte noch ein paar Studentenblumen oder Tagetes ein und genoß den Anblick meiner erblühten Tulpen.



Danach ging es ins Haus, es war bereits 19 Uhr. Cleo hatte Heißhunger und bediente sich schon an Cäsar's Hartfutternapf. Ich habe bemerkt, sie stibitzt da in letzter Zeit öfter was von Cäsar. Einfach so im Vorbeigehen. Cäsar hat es bis jetzt noch nicht gemerkt. Danach bekam sie ihr eigenes Schälchen und verputzte es in kurzer Zeit. Dann ging sie in ihr Körbchen und schlief sofort ein.

Alles in allem war es heute ein erholsamer und sonniger Tag wie ich ihn liebe.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Sonntag, 18. April 2010

Ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch ....

und von morgens bis abends Sonne pur!

Wir haben fast den ganzen Tag draußen verbracht mit Cleo und Cäsar. Die Tierchen waren glücklich und wir auch! Allerdings ist Cleo heute mal wieder ausgebüchst und wir haben sie eine ganze Weile gesucht. Sie war am Auto von unserem Besuch und hat da alles beschnuppert. Sie ließ sich nicht stören und weil sie so klein ist sind wir wohl ein paar Mal an ihr vorbei gegangen. Unter dem Wagen haben wir natürlich nicht gesucht. Dieser kleine Schlingel! Danach war sie etwas beleidigt.



Cäsar genoß die Sonne auf seine Art und suchte schon auch mal Schatten. Es war heute recht warm in der Sonne.


Alles in allem, ein wunderschöner und erholsamer Sonntag wie wir ihn noch oft erleben möchten.

Ach so, hier ist noch das gelbe Blümchen, das reichlich auf unserer Wiese wächst. Ich kenne leider nicht den Namen dieser kleinen Schönheit.



Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche. Das Wetter wird sonnig und trocken, zumindest hier bei uns im Norden.

Dienstag, 13. April 2010

Viel Sonne ....

für meinen Garten und mich.

Am Montag war das Wetter bis 11 Uhr noch recht erfrischend, darum fuhr ich gleich morgens noch schnell nach Friedland zum Einkaufen. Ich war gerade zurück, da kam die Sonne hervor und nun war der Garten dran. Ich ackerte und rackerte mich ab, mit kurzen Pausen dazwischen und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Allerdings war es nur ein kleines Stück, im Verhältnis zum ganzen Garten. Aber heute, am Dienstag ging es schon wieder weiter und wieder ist ein kleines Stück mehr geschafft.

Dazwischen immer wieder Unkraut entfernen, Steine heraus holen, und wegfahren. Wir sind steinreich! Ich habe schon einen kleinen Berg mit großen und kleinen Steinen zusammen getragen.

Cäsar und Cleo leisteten mir wieder Gesellschaft und heute hätte ich gerne ein Bild davon gemacht. Es sah einfach allerliebst aus. Cleo saß in ihrem Körbchen und Cäsar lag dicht daneben und ließ seinen Schwanz öfter vor Cleo's Köpfchen hin und her kreisen. So harmonisch und so dicht lagen die Beiden noch nie zusammen. Ich hatte den Eindruck, sie waren glücklich. Leider hatte ich keinen Fotoaparat in der Nähe.

Dann wurde meine Arbeit auch noch für einen kleinen Plausch unterbrochen, für den ich dankbar war. Ein Freund kam vorbei und und führte uns sein neues Auto vor. Na ja, ein Gebrauchtwagen aber richtig gut und für den Preis hätte ich den Wagen auch genommen. Ein Mercedes Vito, noch gut in Schuß und die Kilometerzahl war auch akzeptabel. Damit würde ich meine Einkäufe auch besser unterbringen als in meinem Cabrio. Und ich weiß wie gut sich der Vito fährt!

Unser Freund hat mir auch noch zwanzig frische Hühnereier mitgebracht, die natürlich von glücklichen Hühnern gelegt wurden. So brauchte ich mir um das Abendessen keine Gedanken mehr machen. Es gab Spiegeleier mit Speck und Zwiebeln, dazu Bratkartoffeln und gemischter Salat. Da das Mittagessen ausgefallen war wegen der Gartenarbeit, war das angemessen.

Ich war noch bis 18.30 Uhr im Garten aber dann reichte es auch! Muskelkater habe ich zum Glück nicht mehr denn mittlerweile bin ich wieder an diese Arbeiten gewöhnt. Man fühlt sich gut und man kann wunderbar schlafen nach so einem arbeitsreichen Tag im Garten.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Mittwoch und hoffentlich wieder etwas Sonne!

Montag, 12. April 2010

Vorbei und vergessen ....

das kalte und verregnete Wochenende! Dafür war es recht erholsam und entspannend.

Samstag haben wir noch draußen im Garten gearbeitet aber gegen 15 Uhr wurde es dann auch kalt und windig. Gegen Abend regnete es auch noch! Der Regen hat unserer Wiese und den Pflanzen gut getan. Es sah am Sonntagnachmittag alles saftig und grün aus. Die Temperaturen lagen am Sonntag bei 8° C und nach den sonnenverwöhnten Tagen, empfand ist es sehr kalt.

Trotzdem unternahmen wir einen kleinen Waldspaziergang und Cleo durfte mit. Allerdings an der Leine und das mag sie gar nicht. So habe ich sie fast die ganze Zeit getragen. Auf unserem Grundstück läuft sie ohne Leine und bleibt auch auf dem Grundstück, naja meistens. Sie läuft eigentlich nur weg wenn jemand vorbei kommt, den sie sehr gut kennt. Wenn ich im Garten arbeite, stelle ich ihr Körbchen in die Nähe und da bleibt sie dann auch liegen und schaut mir zu. Wenn ein paar Spaziergänger vorbei kommen, bellt sie. Radfahrer mag sie nicht, da bellt sie wie wild und beruhigt sich erst wieder wenn sie außer Sichtweite sind.

Sie ist unser Sonnenschein und schaut auch gerne Krimis, Da kann sie richtig mitgehen und sie erkennt, was böse ist. Am glücklichsten ist sie, wenn wir den ganzen Tag draußen sind. Sobald wir dann reingehen, geht es an den Fressnapf und dann bearbeitet sie noch ihren Stoffhund. Danach liegt sie im Körbchen und schläft seelig.

Cäsar dagegen, ist manchmal wie ein Hund. Er läuft mit mir über das Grundstück und wenn ich rufe, ist er sofort da. Allerdings auch nur solange er will! Früher war Cäsar den ganzen Tag draußen und kam nur zum Fressen rein und natürlich zum Schlafen. Nach dem langen Winter hat sich Cäsar verändert. Er will schmusen und gestreichelt werden. Sitzen wir auf der Terasse, ist er immer bei uns und legt sich auch gerne mal auf meinen Schoss. Da fühlt er sich wohl und ich muß ihn regelrecht runterjagen wenn ich mal aufstehen will. Wenn das Wetter schlecht ist, liegt Cäsar an seinen verschiedenen Lieblingsplätzen aber meistens am Fenster oder einer Terassentüre. Er beobachtet gerne seine Umwelt. Das Leben mit Tieren ist eine Bereicherung und ich möchte meine Vierbeiner nicht mehr missen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche und gutes Gelingen, bei all euren Dingen!

Sonntag, 21. Februar 2010

Ein sonniger Sonntag ....

in Ostvorpommern und der Schnee nahm auch etwas ab. Allerdings ist der Schnee, der noch liegt sehr fest und hart geworden und dazwischen ist das blanke Eis zu sehen. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern bis der letzte Schnee weg geschmolzen ist.

Wir hatten fast den ganzen Tag herrlichen Sonnenschein aber heute war es wesentlich kälter auch in der Sonne. Trotzdem, es wird täglich besser. Die Bäume tragen kein Kleid mehr aus Schnee, die Tannen sind wieder grün. Wir haben immer noch die Weihnachtsbeleuchtung auf unserer Tanne und es ist unmöglich sie zu entfernen. Über dem Kabel liegt noch ca. 1 m Schnee. Ich beleuchte sie jeden Abend und mir ist egal was die Leute denken. Da hier keine Laternen sind, haben wir wenigstens Licht und es sieht auch noch gut aus. Es leuchtet bis zur Bundesstrasse in einem blauen Farbton. Wer mich also besuchen will, weiß nun wo ich lebe.

Mit Cleo war ich heute wieder draußen aber da der Schnee nun fest ist und die kleine Chihuahuahündin trägt - sie wiegt ja nur 2 Kilo - bin ich immer im tiefen Schnee unterwegs. Ich sacke natürlich ein denn mein Gewicht ist schon etwas höher. Egal, sie freut sich und dann bin ich auch glücklich. Ich habe ja hohe Stiefel und so ist das alles kein Problem. Cäsar geht immer nur kurz hinaus und will schnell wieder rein. Er hat sich ein sonniges Plätzchen vor der Terassentüre ausgesucht und da liegt er faul rum. Manchmal kommt eine Katze aus der Nachbarschaft vorbei und dann ärgert er sich. Es ist schließlich sein Revier!


Wir haben nun schon ein paar Tage Trennkost hinter uns und fühlen uns dabei wohl. Süßigkeiten gibt auch nicht mehr, wenigstens für mich aber sie fehlen mir auch nicht. Bald ist ja Ostern und wie ich Mutti kenne, bereitet sie wieder hübsche und reichlich gefüllte Osternester für uns vor. Bis dahin sollten wir ein paar Pfunde abgespeckt haben.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Geschafft ....

wir sind wieder frei!

Unsere Freiheit haben wir allerdings heute nicht genutzt und sind zu Hause geblieben. Morgen werden wir dann wieder die Welt entdecken. Naja, Friedland oder Anklam wird es sein, weiter geht es nicht in die große, weite Welt hinaus. Unsere Vorräte sind noch ausreichen aber ich möchte einfach mal wieder bummeln und die Wirtschaft ankurbeln.

Die restlichen Schneemassen hat mein Schatz heute alleine weg geschoben. Wir haben vor dem Haus nun einen großen, freien Platz und die Zufahrt zu den Garagen sind nun auch wieder befahrbar. Eigentlich fühlte ich mich ganz wohl, so eingeschneit zu sein. Unser Nachbar mit den großen Schneemassen erzählte und, er habe hier noch nie soviel Schnee erlebt. Dabei hat er gelacht und erzählt, dass er am Samstag abends hier mit seinem Wagen stecken geblieben ist. Er hat ihn dann in zwei Stunden freigeschaufelt. Es war kurz vor seiner Einfahrt. Wir haben davon nichts mitbekommen.

Heute hat es noch etwas geschneit aber das war keine Behinderung mehr für uns. Es sah einfach nur schön aus. Cleo war wieder draußen, kam aber ganz freiwillig wieder herein in die warme Stube. Cäsar war auch zweimal kurz draußen und die meiste Zeit verbrachte Cäsar dann an der warmen Heizung oder auf dem Arm von meinem Schatz.. Dazwischen wollte er spielen und ich machte natürlich mit.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Donnerstag.