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Montag, 25. Oktober 2021

Fundsache

Der Esel sagte zum Tiger: "Das Gras ist blau."

Der Tiger antwortete: "Nein, das Gras ist grün!"

Ein Streit brach aus und sie gingen zum König der Tiere, dem Löwen, um ihre Differenzen beizulegen.

Als der Esel den Platz erreichte, an dem der Löwe auf seinem Thron saß, begann er zu schreien: "Eure Majestät, ist es wahr, dass das Gras blau ist?"

Der Löwe antwortete: "Ja, natürlich ist das Gras blau."

Der Esel war begeistert und fuhr fort: "Der Tiger widerspricht mir und nervt mich, bitte bestrafe ihn."

Der König (Löwe) verkündete: "Der Tiger wird mit einem Monat Schweigen bestraft."

Der Esel sprang glücklich und ging zufrieden weiter und wiederholte: "Das Gras ist blau ... das Gras ist blau ..."

Der Tiger nahm seine Strafe an und fragte den Löwen: "Eure Majestät, wofür habt ihr mich bestraft? Immerhin ist das Gras grün?"

Löwe: "Das Gras ist tatsächlich grün."

Der überraschte Tiger fragte: "Warum bestraft ihr mich dann?"

Löwe: "Das hat nichts mit der Frage zu tun, ob Gras blau oder grün ist. Die Strafe dafür, ein tapferes und intelligentes Tier wie du zu sein, darf keine Zeit damit verschwenden, mit einem Esel zu streiten und dann meine Zeit mit dieser dummen Frage zu verschwenden. 

Die schrecklichste Zeitverschwendung ist es, mit einem Dummkopf und einem Langweiler zu streiten, dem weder Wahrheit noch Realität wichtig sind, sondern nur der Sieg seiner Überzeugungen und Illusionen.

Verschwende keine Zeit mit nutzlosen Argumenten. 

Es gibt Leute, die die Wahrheit nicht akzeptieren können, da sie nicht in ihr Weltbild passt, sie verteidigen lieber die Lüge und verspottet denjenigen der die Lüge aufzeigt.

Sie wollen sich nur behaupten. Gleichzeitig sind sie von Hass geblendet und die Diskussion wird von Beleidigungen begleitet.

Wenn Unwissenheit schreit, ist der Geist still."

Dienstag, 28. September 2021

Netzfund

Mercedes 240D das meist gefahrene Taxi Afrikas und DAS NACHHALTIGSTE AUTO DER WELT.

Gebaut für 30 Jahre und 600.000 Kilometer Nutzung fahren diese Fahrzeuge nun mit oft über 2 Millionen Kilometer und 45 Jahren immer noch zuverlässig im Taxi Dienst. 

Dabei können sie einfach sauber und CO2 neutral betrieben werden mit:

- Nussöl

- Fischöl

- Rapsöl 

- Sonnenblumenöl 

- Jatropaöl

- Palmöl

- PTL Diesel

- Care Diesel

- Altem Frittierfett

- Biodiesel 

oder halt auch nicht CO2 neutral mit Fossilen Brennstoffen

- Mineralischem Diesel 

- Mineralischem Kerosin 

Aktuell ist die Lebensdauer eines neuen Autos ca. 7 Jahre die alten Mercedes W123 sind im Vergleich zu einem Neufahrzeug 7 mal nicht gebaut worden und sparen 7 mal den CO2 Rucksack eines Neuwagen ein. 

Wir fordern eine Abkehr von den Wegwerfautos wieder hin zu Fahrzeugen die für 30 Jahre und 600.000 Kilometer Nutzung gebaut werden!


Dienstag, 20. Oktober 2020

Die CORONA Plandemie

Der Student und der Tod

Ein Student kommt auf seiner Wanderung an ein Stadttor.
An der Stadtmauer kauert der Tod.
Der Student fragt: „Was hast du vor?“
Der Tod antwortet: „Ich komme, um 100 Leute zu holen.“

Der Student verkündet auf dem Marktplatz:
„An der Stadtmauer sitzt der Tod
er kommt, um 100 Leute zu holen.
Schützt euch, rettet euch!“

Die Aufregung ist groß,
Hamsterkäufe beginnen,
die Leute verbarrikadieren sich.“

Es sterben 100, dann 500, 1000, 
schließlich sind 5000 Tote zu beklagen.

Als der Student eine Woche später die Stadt verlässt,
sitzt an der Stadtmauer wieder der Tod.
Der Student spricht ihn an:
„Was hast du getan?
Du wolltest 100 Leute holen - jetzt sind 5000 tot.“

Der Tod antwortet:
„Ich habe 100 Leute geholt  
Alte, Kranke, Gebrechliche - so wie immer.

Die übrigen sind an der Angst gestorben

und die hast DU in die Stadt gebracht!“ 

Montag, 24. Juni 2013

Unser Anwesen ....

ist nun in den Außenanlagen fast fertig. Wir haben uns darüber gefreut und mit viel Arbeit den Schandfleck in diesem Dorf beseitigt. Vier Jahre war das Haus unbewohnt und die Außenanlagen verkommen.

2006 haben wir das Haus gekauft und bei dem Kauf hat das Wasseramt sich noch schnell eine Dienstbarkeit gesichert. Diese stört uns nicht, obwohl wir anfangs auch Ärger damit hatten. Ein Trinkwasser-Hydrant steht gleich neben dem Weg, der zu Feuerwehrübungen unberechtigt genutzt wurde. Das hat sich erledigt!

Im Januar 2011 gab es in unserem Ort Überschwemmungen, durch schnelles schmelzen von Schnee nachdem Daisy gewütet hat. Da erfuhren wir, dass eine alte Leitung, die nicht in unserem Grundbuch eingetragen war, über unser Grundstück geht, die schon einmal stillgelegt war. Weil die Ablaufbecken nicht mehr gepflegt wurden, verschlammten sie. Auch als wir ein Teilstück von unserem Nachbarn, dem jetztigen Bürgermeister kauften, wies er uns nicht darauf hin, obwohl er es wußte, dass hier eine Leitung verlief. 

Nach den Überschwemmungen wurde eine Dienstbarkeit in unser Grundbuch ohne unser Wissen eingetragen. Wir bekamen nur eine Kopie des Grundbuchamtes.
Zu Überschwemmungen kam es bisher nicht mehr! Trotzdem haben wir unsere Weide gefällt, da sie angeblich der Verursacher war. Es hat uns ein paar hundert Euro gekostet und den Verlust des wunderschönen, alten Baumes.

Nun bekamen wir eine Einladung zu einer Bauplanung und ahnten fürchterliches! Am 20.06.2013 um 15 Uhr wurde uns das nun vorgestellt, was schon seit Jahren in der Schublade als Planung liegt, nach Aussage der Umwelt- und Naturschützerin des Amtes. 
Die alte Leitung ist frei und funktionsfähig, sie soll jetzt aber stillgelegt werden. Die neue Leitung soll nun genau da verlaufen, wo wir unsere, in 15 Jahren gewachsene Hecke und Zaun haben, die Grenze zum Grundstück unseres Nachbarn und Bürgermeister. Wir haben dann freie Sicht auf sein Grundstück, wo er manchmal Pferde weiden lässt. Uns wird hier ein immenser Schaden zugefügt, der auch unsere Wiese, der Länge nach beim Zaunverlauf durch Bauschäden beeinträchtigen wird. Mein Garten wird auch dem Bauvorhaben zum Opfer fallen. Gesätes kann ich nicht mehr ernten. Bäume werden wohl gefällt werden müssen, darunter auch ein wunderschöner, alter Baum, der seine Blätter erst im Frühjahr verliert, wenn neue Blätter kommen. Den Namen kenne ich leider nicht.

Die vielen Vögel, die in der Hecke nisten werden heimatlos. Wir werden auf ein unbewohntes Grundstück blicken und keinen Zaun mehr haben. 
Nach meiner Frage, wer uns den Schaden ersetzt, kam so gut wie keine Antwort. Wir werden eine Baustelle von fast 300 Metern auf unserem Grundstück haben. Dabei fehlt der Gemeinde noch das Geld, um das Bauvorhaben zu beenden. Es kann also durchaus sein, dass wir den Rest unseres Lebens auf einer Baustelle verbringen müssen.

Dabei wäre es doch ganz einfach, diese Leitung auf dem freien Grundstück unseres Nachbarn, dem Bürgermeister zu verlegen. Es würde auch wesentlich billiger kommen und keine oder nur wenig, gewachsene Natur zerstört werden.
Aber nun ist das einmal so geplant nach alten Plänen, die nicht einmal stimmig sind und sie haben nicht einmal eine Alternative in Erwägung gezogen. Betroffen ist noch ein Biobauer, der seine Kühe dann künftig durch eine Furt treiben soll oder sie in einem weiten Umweg über ein Nachbardorf auf seine Weide fahren muß. Auf diesem Grundstück ist nämlich ein offener Graben geplant. Außerdem werden auf seinem Grundstück auch viele Bäume weichen müssen, da es ebenfalls an der Grundstücksgrenze geplant ist.

Ich frage mich jetzt ob das alles so ablaufen muß. Eine Entschädigung werden wir nicht bekommen, da ja nicht einmal das Geld für die komplette Leitung vorhanden ist. Der Bauamtsleiter von der Linken, hörte sich unsere Einwände an und dann sagte er zu uns: "Sie müssen sich dem Gesetz beugen!" 

Wir möchten das alles in Frieden regeln aber mir scheint, hier wird willkürlich verfahren. Der Bürgermeister CDU, ist auch zugleich Amtstierarzt und möchte natürlich sein Grundstück schützen.

Ich als Rentnerin habe da kaum Chancen gegen diese geballte politische Macht. Der Staat lässt den Souverän im Regen stehen, wenn seine Vasallen einen Vorteil davon haben.


Trotz allem, einen guten Start in eine schöne Woche!

Freitag, 28. Dezember 2012

Nobel geht die Welt zugrunde ....

dachte ich mir und holte mir eine gute Flasche Rotwein hervor.

Da sie schon recht alt ist und ich letztens eine Sendung über Wein sah, schaute ich einfach mal nach, was diese Flasche Wein denn wohl wert ist?

Als ich dann diesen Preis sah, kam die Flasche wieder in das Weinlager und ich holte ich mir einen weniger wertvollen aber nicht unbedingt schlechteren Wein.

Im Dezember 1999 kostete diese Flasche Wein knapp 30 DM und ich bekam zwei Kisten davon geschenkt.  Ich selbst hätte ihn mir nicht gekauft. Es war ein letztes Weihnachtsgeschenk meines verstorbenen Ehemannes. So trank ich auch immer nur eine Flasche im Jahr. Im Nachhinein weiß ich jetzt, welches Vermögen ich da durch meine Kehle rinnen ließ. Beachtlich!

Statt mein Geld auf der Bank zu deponieren, werde ich künftig in Rotwein investieren. Natürlich kann es auch mal schief gehen aber der Gewinn kann auch enorm sein. Den Wein kann ich dann ja immer noch vernichten!^^

Montag, 15. Oktober 2012

Ich schreibe gerne Kommentare ....

aber in letzter Zeit bin ich es leid geworden. Es gibt Seiten, da muß man etliche Zeichen eingeben, damit der Kommentar angenommen wird. Einige meiner Freunde haben das auch!

Wenn man dann mehr als 6 mal diese blöden, kaum lesbaren Zeichen eingegeben hat, dann gibt man einfach auf. Wer keine Kommentare will, der sollte die Kommentarfunktion abschalten. Aber so einen Blödsinn, nein, den braucht man nicht!

Ich habe bisher noch nie Kommentare von Maschinen bekommen! Es waren immer Menschen!


Montag, 3. September 2012

Eine unruhige Nacht ....

liegt hinter uns!

In der Nacht von Sonntag auf den Montag ging um 00.30 Uhr plötzlich die Feuersirene los. Ich Nachteule saß noch am PC und schaute natürlich gleich nach draußen. Das habe ich mir angewöhnt, da wir sehr nahe am Wald wohnen.

Mein erster Blick aus dem Dachfenster ließ mich erschrecken. Hinter dem Wald war ein großer Feuerschein und natürlich Rauch. Es konnte nicht weit weg sein. Fred kam auch schon und ich zeigte ihm den Feuerschein. Nun war auch er entsetzt.

Am Samstagabend waren da wieder Jugendliche aus den umgebenden Dörfern, die da wieder Party veranstaltet haben. Natürlich mit Feuer! Früher war das fast jedes Wochenende und wir hatten immer Angst, dass da mal etwas passiert. Der Alkohol floss reichlich und morgens gegen fünf Uhr zogen die Betrunkenen laut grölend an unserem Haus vorbei. Irgendwann wurden sie einmal von der Feuerwehr aus Anklam überrascht. Es gab wohl eine Anzeige, verbunden mit einer Geldstrafe und danach war Ruhe.

Fred sagte mir, ich soll unsere Papiere und ein paar Sachen packen. Wenn sie nicht Herr über das Feuer werden kann der ganze Wald abbrennen. Dann gibt es für uns natürlich auch keine Chance. Ich sah das ein und packte vorsichtshalber die wichtigsten Dokumente und ein paar Klamotten und Geld. Immer wenn ich aus dem Fenster sah, kam mir das Feuer noch größer und näher vor. Es roch auch stark nach Feuer und Rauch. Man sah, es wurde gelöscht. Über dem Feuerschein war jetzt eine hohe Rauchwolke zu sehen.

Was sollten wir tun? An Schlaf war nicht zu denken! Cleo war auch ganz nervös und suchte Schutz bei mir. Cäsar war unten und schlief ganz entspannt. Bis fünf Uhr am Morgen blieben wir wach und dann sahen wir auch, das Feuer wurde immer kleiner. Sie hatten es wohl in den Griff bekommen. Was für ein Glück!

Im Laufe des Tages suchte ich nach der Ursache, fand aber nirgendwo einen Hinweis. Im Dorf wußte auch keiner etwas. Manche haben es nicht einmal mitbekommen. Dann habe ich mir in Google map die Umgebung angeschaut und vermute, dass die Scheunen gleich hinter dem Wald abgebrannt sind. Morgen werden wir wohl mehr wissen.

Ich habe unheimlichen Respekt vor Feuer und weiß aus Erfahrung, was alles passieren kann und vor allen Dingen, wie schnell es passieren kann. Ich habe einmal einen Brand in dem Chemiewerk in Heidelberg erlebt. Es war unglaublich und schockierend. Zum Glück gab es keine Verletzten aber die Bilder werde ich nie vergessen.

Montag, 6. August 2012

Wie konntest Du nur ....


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.


Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein.  Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.


Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.


Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".


Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.


Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" eantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.


Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.


Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.


Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".


Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. 


Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"


Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.


Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.
Jim Willis


Diese Geschichte stammt aus der U.S.A. In Deutschland werden Tiere in Tierheimen NICHT getötet, nur weil sie schon zu lange dort sitzen!

Dienstag, 24. Mai 2011

Medien und Journalismus in Deutschland ....

Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.


John Swinton, (1829 - 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times


Entnommen dem Schweiz Magazin

Samstag, 16. April 2011

Glücklich sein ....

Willst du ein sicheres Mittel wissen, um niemals glücklich zu sein?
Hänge traurig an den schönen Tagen, die endgültig vorbei sind.
Warte ewig auf das Glück, das irgendwann einmal kommen soll.
Denke nicht zu schnell, du könntest dann erst glücklich sein,
wenn du dieses Ziel erreicht und jenen Sieg errungen hast,
wenn dir ein Auto oder ein Haus gehört,
wenn du einen Supermann oder eine Traumfrau hast,
wenn du dir kostspielige Hotels und weite Reisen leisten kannst.
Das wahre Glück ist kein extravaganter Luxusartikel,
unerschwinglich teuer und unerreichbar fern.
Das Glück ist ganz nahe.
Am Tag von heute blühen kleine Freuden an deinem Weg.
Du mußt sie nur entdecken und zu schätzen wissen
und dankbar dafür sein.
Hör auf, die Nöte von gestern wiederzukäuen.
Mach dir keine sinnlosen Sorgen um die Zukunft.
Wenn du heute nicht glücklich sein kannst,
erwarte nicht, daß morgen ein Wunder geschieht.
Heute mußt du glücklich sein.

© Phil Bosmans
Tulpen

Sonntag, 9. Januar 2011

Aufruhr im Wald ....

Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht.
Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen. Er geht zum Bären und fragt ihn: "Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?" "Ja", sagt der Bär "auch dein Name steht auf der Liste." Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird er tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der nächste, dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht, um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehe. "Ja", antwortet der Bär, "auch du stehst auf der Liste." Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn findet man nach zwei Tagen tot auf.

Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern vollends aus. Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen. "Bär, steh ich auch auf der Liste?" "Ja, auch du stehst auf der Liste." "Kannst du mich da streichen?" "Na klar, kein Problem!"

Kommunikation ist eben alles!

Sonntag, 31. Oktober 2010

Geschlechtsumwandlung ....

Ein Mann betet zu Gott:

Herr, erbarme Dich meiner. Ich arbeite täglich wie ein Sklave und meine Frau macht sich ein ruhiges, schönes Leben. Ich wäre Dir ewig dankbar, wenn Du mich und sie umwandeln würdest. Sie wird ich und ich werde sie, damit sie endlich erkennt, wie hart und schwer das Leben eines Mannes ist.
Und Gott erbarmte sich seiner und erhörte sein Gebet und … paffff … am nächsten Tag wacht er als Frau auf und beginnt sogleich sein Hausfrauendasein.

Sie bereitet das Frühstück zu, ebenso einige Butterbrote für ihren Mann zum Mitnehmen, weckt die Kinder auf für die Schule, füllt eine Waschmaschine, nimmt Fleisch aus der Kühltruhe, bringt die Kinder zur Schule, geht zur Bank, hebt Geld ab, bezahlt hier und da einige Rechnungen, holt Kleidung aus der Reinigung ab, und geht noch schnell zum Wochenmarkt.
Darüber wird es 12 Uhr mittags.
Sie macht die Betten, nimmt die Wäsche aus der Maschine, füllt sie erneut, holt die Kinder von der Schule ab, die auf dem Heimweg unbedingt etwas Süßes wollen und nicht bekommen, worauf sich ein Geschrei und ein anhaltendes Genörgel erhebt.
Zu Hause entnervt angekommen, bereitet sie das Mittagessen vor, gibt den Kindern zu essen, spült die Teller, hängt die Wäsche in der Wohnung auf, denn draußen regnet es, hilft den Kindern bei den Schularbeiten, bügelt den ganzen Wäschekorb leer, bereitet das Abendessen zu, deckt den Tisch und nimmt zusammen mit den Kindern und dem Ehemann, der inzwischen nach Hause gekommen ist, das Abendbrot ein.
Danach überwacht sie die Kinder beim allabendlichen Bad und bringt sie zu Bett.
Um 9 Uhr ist sie geschafft und todmüde, doch den Ehemann verlangt es nach Liebe…

Am nächsten Tag in aller Herrgottsfrühe betet sie: Herr, es war ein großer Fehler von mir, Dich zu bitten, mich zur Frau zu machen. Diesen Wunsch bereue ich zutiefst, denn dies halte ich bestimmt nicht noch einen Tag länger aus. Bitte mach mich wieder zu dem, der ich war.
Und Gott antwortete: Mein Sohn, natürlich mache ich dich wieder zu dem, der du warst … doch nun hat sich in der Zwischenzeit eine kleine Besonderheit ergeben … du mußt noch 9 Monate warten, denn seit gestern abend bist du schwanger.

Anekdote aus Griechenland

Freitag, 29. Oktober 2010

Das Unsichtbare ....

Es war einmal ein Mann in Afrika, der hatte eine wunderschöne Rinderherde. Die Rinder waren schwarzweiß gepunktet, und das war etwas Besonderes. Der Mann liebte seine Kühe und gab sich sehr viel Mühe, immer einen guten Weideplatz zu suchen. Er brachte die Kühe jeden Tag auf einen anderen Weideplatz, an dem sie saftiges Gras zum Fressen fanden und wo sie nicht von wilden Tieren erschreckt werden konnten.
Am Abend brachte er sie in den Stall zurück und freute sich daran, wie sie zufrieden dalagen und wiederkäuten. Er dachte: Wie schön, morgen früh werde ich eine Menge gute Milch von meinen Kühen bekommen.
Morgens aber, als er zu seinen Kühen kam und sie melken wollte, erschrak er: Die Euter waren schlaff und leer; er bekam keine Milch und grübelte, woran das liegen könne. Ob ich nun gestern doch nicht den richtigen Weideplatz gefunden habe, dachte er bei sich und wollte für heute einen besseren Weideplatz für seine Tiere suchen. Er fand auch tatsächlich eine schöne Weide für seine Kühe, und sie fraßen sich satt. Am Abend, als er die Kühe nach Hause trieb, war er mit sich zufrieden und dachte: Morgen früh werde ich bestimmt wieder soviel Milch haben wie früher! Aber am nächsten Morgen waren die Euter wieder schlaff und leer.
Noch einmal wechselte er den Weideplatz und fand eine so schöne, saftige Stelle, daß er ganz froh wurde. Am nächsten Morgen, dachte er bei sich, werden die Euter meiner Kühe wieder voll und prall sein. Es wird sicher viel Milch geben. Doch auch am dritten Morgen waren die Euter schlaff und leer.
Da beschloß er, seine Kühe von nun an nicht mehr aus den Augen zu lassen. Ja, er wollte sogar nachts bei ihnen schlafen. Er versteckte sich also im Stall um herauszufinden, wo die Milch blieb.
Um Mitternacht sah er, wie eine Strickleiter von den Sternen herabkam, und an ihr entlang schwebten ein paar junge Frauen aus dem Himmel herunter. Er sah, wie sie fröhlich waren und einander zulachten und dann in den Stall kamen und seine Kühe molken.
Da sprang er aus seinem Versteck, um die jungen Frauen zu fangen. Aber sie waren schneller und flohen zum Himmel hinauf. Eine von ihnen, die Allerschönste, konnte er gerade noch festhalten. Er behielt sie bei sich und machte sie zu seiner Frau. Von der Zeit an hatte er keinen Ärger mehr mit seinen Kühen. Seine junge Frau ging auf die Felder und besorgte den Haushalt; er selbst kümmerte sich auch weiterhin um seine Kühe. So lebten sie glücklich und zufrieden und wurden sehr wohlhabend.
Eines aber ärgerte ihn: Als er seine Frau gefangen hatte, trug sie einen Korb bei sich und hatte ihn gebeten, unter keinen Umständen in den Korb hineinzuschauen. Denn wenn er das tun würde, sagte sie, würde ihnen beiden großes Unglück zustoßen. Und er hatte ihr versprochen, nie in den Korb zu sehen.
Nach einigen Monaten war das Versprechen vergessen. Als er einmal allein im Haus war, ging er in das Zimmer seiner Frau hob den Deckel, sah in den Korb und brach in lautes Gelächter aus. Da kam seine Frau vom Feld und sie merkte sofort, was geschehen war. Da wurde sie sehr traurig und sagte zu ihm: "Du hast in den Korb gesehen."
"Na und? Warum sollte ich nicht! Warum machst du so ein Geheimnis um den Korb, es ist doch gar nichts drin!"
Während er noch sprach, wandte sie sich ab von ihm, ging dem Sonnenuntergang entgegen und verschwand vor seinen Augen. Seither hat sie kein Mensch mehr gesehen.
Kannst du dir denken, warum sie wegging? Nicht, weil er sein Versprechen gebrochen hatte, sondern weil er beim Hineinsehen in den Korb nichts gesehen hatte. Sie ging, weil der Korb in Wirklichkeit nicht leer war, sondern weil ihr Mann all die schönen Dinge, die sie vom Himmel mitgebracht hatte, nicht sehen konnte und auch noch darüber gelacht hatte.

Eine Geschichte aus Afrika

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Die Obstfrau von Briest ....

Kaiser Napoleon verbrachte seine Jugend als Zögling der Kriegsschule in Brienne. Und da er gerne Obst aß, bekam die Obstfrau manchen Batzen von ihm. Hatte er einmal kein Geld, so borgte er. Bekam er Geld, so zahlte er. Aber als er die Schule verließ, um auszuüben, was er gelernt hatte, war er ihr doch einige Taler schuldig. Er hatte sich von ihr verabschiedet und ihr versprochen, daß sie nicht vergessen sei. Aber die Obstfrau sagte: "O reisen Sie ruhig ab, edler, junger Herr, Gott erhalte Sie gesund und mache aus Ihnen einen glücklichen Mann!"
Als Napoleon viele Jahre später nach Paris zurückkehrt, wird er erster Konsul. Er stellt in seinem Vaterland Ruhe und Ordnung her und wird Kaiser. Allein, die Obstfrau von Brienne war vergessen.
Als aber sein Weg ihn nach Brienne führen soll, trifft er einen Tag früher ein, als erwartet und er geht durch die Straßen der Stadt und mag sich wohl so manchen Schrittes in seiner Jugend erinnert haben. Und so fällt ihm auch die Obstfrau wieder ein und er denkt an sein gegebenes Wort. Er erkundigt sich nach ihrer Adresse und besucht sie. Die Frau und ihre beiden Kinder aßen gerade ihr kärgliches Abendessen. "Kann ich hier etwas zur Erfrischung haben?" so fragte der Kaiser.
"Aber ja", erwidert die Frau, "die Melonen sind reif", und holte ihm eine. Während er die Melone verzehrte fragt er: "Kennt Ihr denn den Kaiser auch, der heute hier sein soll?"
"Er ist noch nicht da", antwortete die Frau, "er kommt erst morgen. Warum soll ich ihn nicht kennen? Manchen Teller und manches Körbchen Obst hat er bei mir verzehrt, als er hier noch auf der Schule war."
"Hat er denn auch alles ordentlich bezahlt?"
"Ja freilich, er hat immer ordentlich bezahlt."
Da sagte ihr der fremde Herr: "Frau, Ihr geht nicht mit der Wahrheit um, oder ihr müßt ein schlechtes Gedächtnis haben. Fürs erste, so kennt ihr den Kaiser nicht, denn ich bin's. Fürs andere hab ich Euch nicht so bezahlt, als ihr behauptet, sondern ich bin Euch noch mindestens zwei Taler schuldig oder etwas mehr. Damit zog er seine Börse und zahlte der Frau eintausendzweihundertundzwei Franken. "Kapital mit Zins und Zinseszins", fügte er hinzu. Dann verfügte er, daß das Haus abgerissen und ein neues nach seinen Plänen errichtet werden solle in dem er, sooft er in Brienne weilen würde, beherbergt werden wolle. Und dann versicherte er ihr, daß er für ihre beiden Kinder sorgen wolle. Und so geschah es.

Johann Gottfried von Herder, (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer

Montag, 25. Oktober 2010

Ist euch eigentlich schon aufgefallen, daß ...

die Kinder, die in diesem Jahr Abitur machen, 1982/83 geboren wurden?
Die meisten davon kennen nur einen Papst.
Für sie gibt es außerdem keinen Kanzler vor Kohl.
Bei "The Day After" denken die meisten an Kopfschmerzen, nicht an einen Film.
Cola gab es immer nur aus den unkaputtbaren Plastikflaschen. Der Verschluß war immer aus Kunststoff und nie aus Metall. Cola in Glas-Flaschen? Und dann nur ein Liter? Und was zum Teufel sind Knibbelbilder?
Atari ist für die meisten genauso weit weg wie Vinyl-Schallplatten.
Sie haben nie einen Plattenspieler besessen.
Sie haben nie das echte Pac-Man gespielt.
Twix hat nie Raider geheißen und war auch nie "der Pausensnack".
Und was sollen Treets sein?
Die Compact Disc wurde vor ihrer Geburt erfunden.
Sie haben nie einen Fernseher mit nur drei Programmen gesehen, ganz zu schweigen von einem Schwarz-Weiß-Fernseher. Sie hatten immer Kabel- oder
Satelliten-Fernsehen.
Der Walkman wurde vor ihrer Geburt von Sony erfunden.
"Wetten Daß ...." war immer mit Thomas Gottschalk.
Sie haben keine Ahnung, daß Bonanza-Räder mal "in" waren.
Sie kennen Günther Netzer und Franz Beckenbauer nur als Kommentatoren.
Sie haben beim Schwimmen noch nie über den weißen Hai nachgedacht.
Sie wissen nicht wer Mork war und warum er vom Ork kam.
Ihnen ist egal, wer J.R. erschossen hat und haben keine Ahnung wer J.R überhaupt ist.
Michael Jackson war schon immer weiß.
Sie haben einen Big Mäc noch nie aus einer Styropor-Verpackung gegessen.
Sie wissen nicht, daß Puma-Turnschuhe mal der letzte Schrei waren, und daß das Top-Modell von Adidas nur 99 Mark gekostet hat.
Sie haben noch nie einen Snickers in einer roten Verpackung gesehen.
Sie wissen nicht, daß man Daten auch auf einer Kassette speichern kann.
Drehscheiben an Telefonen - was ist das?
Eine Diskette gelocht geschweige denn umgedreht haben sie auch noch nie.
Sie wissen nicht, daß Frau Sommer nicht mit Dr. Sommer von der Bravo verheiratet ist, sondern bei Jakobs-Kaffee arbeitet und an Festtagen immer ein Pfund Krönung mitbringt.
Sie wissen nicht, daß Parkuhren früher auch 10 Pfennig-Stücke geschluckt haben.
.... und wie alt fühlen wir uns jetzt?

Irgendwo aus dem Internet!

Sonntag, 24. Oktober 2010

Nicht nur Liebe geht durch dem Magen ....

Unteroffizier Jones war der großartigste Bäcker weit und breit. Seine Rosinenbrötchen stimmten sogar den Kommandeur milde, so daß dieser ihm eine Weile auch gewisse Streiche durchgehen ließ. Aber eines Tages ging der Bäcker zu weit und aus dem Unteroffizier Jones wurde der Gefreite Jones.

Jetzt waren die Kekse plötzlich steinhart und die Kuchen teigig; sogar die Glasur der Rosinenbrötchen war verbrannt. Der Kommandeur ließ den Gefreiten Jones kommen und herrschte ihn an, ob er denn nicht mehr backen könne. Jones warf einen anklagenden Blick auf seinen Ärmel und erwiderte: "Niemand wird erwarten, daß ein Gefreiter ebenso viel kann wie ein Unteroffizier.
Am nächsten Tag stand Jones auf der Beförderungsliste.

Freitag, 15. Oktober 2010

Geschäftstüchtig ....

Thomas Mann wurde eines Tages das Opfer eines aufdringlichen Textilkaufmanns, der sich in den Kopf gesetzt hatte, den Literaturnobelpreisträger als Kunden zu gewinnen.

Unaufgefordert schickte der Geschäftsmann sechs Paar Socken an den Schriftsteller und schrieb dazu:
"Werter Herr Doktor! Diese Socken werden von allen meinen Kunden gern gekauft. Ich bin überzeugt, daß Sie auch Ihnen gefallen und bitte Sie, mir den Gegenwert von elf Dollar zu überweisen." Thomas Mann sandte an den Geschäftsmann ebenfalls ein Päckchen. Es enthielt einen Roman Thomas Manns und dazu einen Brief folgenden Inhalts: "Werter Herr! Dieses Buch wird von meinen Lesern gerne gekauft. Ich bin überzeugt, daß es auch Ihnen gefällt. Es kostet zwanzig Dollar.

Ziehen Sie sich, bitte, den Preis für die Socken ab und überweisen Sie mir den Rest von neun Dollar!"

Sonntag, 14. Februar 2010

Ein Gedicht zum Valentinstag ....

Stets, wenn du dir denkst,
die Last sei zu schwer,
dann hol dir vom Himmel
einen Sonnenstrahl her.
Die Strahlen vergolden
die dunkelsten Tage,
erhellen dein Herz
und vermindern die Plage.
Und wenn grad kein Strahl
durch die Wolken bricht,
dann lächle — und glaub mir:
Es strahlt dein Gesicht!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Hermes - der Götterbote ....

er kam und brachte mein Paket! Wie ein Gott sah er nicht aus aber häßlich war er auch nicht und unter gegebenen Umständen hätten wir göttliche Zeiten erleben können. Das war jetzt ein Witz!

Eigentlich hätte ich dieses Thema garnicht mehr angeschnitten aber heute hatte ich einen Anruf von meinem Lieferanten. Ich hatte mich ja beschwert und nun wollten sie wissen warum. Ich konnte Ihnen das nicht begreiflich machen. Nach langer Diskussion, in dem Bewußtsein, dort nie wieder etwas zu bestellen, sagte ich noch, dass eigentlich alles so war wie ich es mir vorgestellt hatte. Außer einer Bluse, die war so abscheulich, die kann man einfach nur in den Müll werfen. Da sagte mir die nette aber konsequente Dame, das ist ja auch ein Ersatzangebot. Nun brodelte es in mir und ich holte tief Luft. Sie schicken mir einfach etwas was ich garnicht bestellt habe? Das liebe ich! Jetzt fiel mir auch wieder ein warum ich in Versandhäusern nichts mehr bestellt habe.

Ist doch kein Problem, Sie können das ja zurückschicken. Soll ich Hermes informieren, dass sie es wieder abholen? NEIN!!! Nicht schon wieder, dachte ich und teilte der Dame mit, ich bringe es in einen Hermes Shop. Ich habe echt keine Zeit und Lust mein Leben mit warten auf den Götterboten zu verbringen.

Dabei ist es doch ganz einfach, man schreibt einfach, man möchte nur durch die Post beliefert werden und keine Ersatzlieferungen. Aber wer denkt schon an so etwas wenn er einmal etwas bestellt. Wäre ich nach Neubrandenburg gefahren, dann hätte ich einen schönen Tag gehabt und nur das gekauft was mir gefällt. Mit Götterboten hätte ich mich auch nicht rumschlagen müssen. Und wer weiß, vielleicht hätte ich auch noch nette Menschen kennen gelernt.

Demnächst .... in Neubrandenburg!

Sonntag, 15. November 2009

Ich hatte einen Alptraum ....

als ich morgens in diie Küche kam, war draußen alles weiß. Es hatte geschneit! Soviel Schnee habe ich lange nicht gesehen. Wir waren eingeschneit und ich hatte alle meine Pflanzen noch draußen, die normalerweise geschützt unter dem Dachvorsprung standen. Aber sie waren nicht zu sehen, soviel Schnee hatten wir.

Als ich dann aufwachte, sah ich erst einmal aus dem Fenster. Die Sonne schien und es war trocken. Weit und breit war kein Schnee zu sehen. Das gab mir zu denken! Vielleicht war es ja auch nur mein schlechtes Gewissen, weil ich immer noch ein paar Pflanzen draußen hatte?! Auf jeden Fall habe ich sie heute alle ins Haus gebracht und kann nun guten Gewissens schlafen.