Donnerstag, 21. Januar 2010

Der Winter ist schön ....

und ich liebe Schnee!

Noch schöner ist es bei winterlichen Straßenverhältnissen Auto zu fahren. Es macht einfach Spass und Freude wenn man mit Anlauf auf eine andere Straße abbiegen will. Ich habe das heute geübt! Natürlich mit Erfolg!

Wie ich berichtet habe, mußte ich heute mal wieder Vorräte einkaufen. Mein Schatz fuhr mir den Wagen vor die Haustüre, was ich sehr lieb fand und stellte mir zwei leere Bierkästen in den Kofferraum. Ich habe noch ein paar leere große Taschen in den Kofferraum gelegt und fuhr bei herrlichem Sonnenschein los.

Ich kam dann auch bis zur Bundestraße und wollte eigentlich rechts abbiegen. Das ging aber gar nicht, da lagen Unmassen an Schnee und ich steckte fest. Die Auffahrt auf die B 197 geht etwas aufwärts und ich habe Hinterradantrieb aber auch Winterreifen. Es war einfach nicht möglich nach rechts abzubiegen. So ließ ich den Wagen zurückrollen, besser gesagt, ich fuhr mehr oder weniger rückwärts. Dann nahm ich Anlauf, schaute nach links und nach rechts, es war alles frei und startete durch nach links. Da wollte ich aber nicht hin und so drehte ich bei der ersten Gelegenheit und fuhr endlich Richtung Anklam. Die Bundesstraße war schneefrei und ich konnte mit normaler Geschwindigkeit fahren. Ein Blick auf die Außentemperatur zeigte mir - 8°C. Ich empfand es gar nicht so kalt oder haben wir uns schon an diese Temperaturen gewöhnt? Eigentlich nicht, denn in unserem Heim haben wir angenehme Temperaturen. Es lag wohl daran, dass die Sonne schien und kein Wind vorhanden war.

In Anklam habe ich dann so ca. 2 Stunden verbracht und mein Wagen war voll beladen. Ohne Probleme fuhr ich dann in unser Dorf und ich mußte links abbiegen, wußte aber, da komme ich nicht rein. So fuhr ich an der Einfahrt vorbei, wendete und dann bog ich rechts ab. Ich schlitterte ganz schön aber es klappte. Der weitere Weg zu unserem Haus war dann kein Problem mehr, schließlich ist hier geräumt. Eigentlich sollte die Gemeinde dafür sorgen, dass die Bewohner gefahrlos die Bundesstraße erreichen. Leider wohnt der neue Bürgermeister im Nachbarort und so wird es wohl die nächsten Jahre ein Problem bleiben. Da müssen wir uns einfach selbst helfen. Ist ja auch für die Postzusteller nicht einfach solche Empfänger zu erreichen. Wie gesagt, wir haben geräumt und unser Grundstück kann man ohne Gefahr erreichen. Wenn da nicht die ungeräumten Wege der Gemeinde wären!

Zu Hause angekommen erwartete mich eine freudige Überraschung. Endlich war das Buch von Ria eingetroffen! Ich rief sie natürlich sofort an und bedankte mich. Wir hatten uns wieder viel zu erzählen und komischerweise war das Gespräch bei mir auf einmal beendet und ich hörte nur noch ein besetzt Zeichen. Ich legte dann gleich auf und dachte unser Telefon hat wieder den Geist aufgegeben. Dem war aber nicht so, Ria hatte auch dieses besetzt Zeichen. Auf jeden Fall kam wenigstens wieder eine Verbindung zustande. Wir vermuten, die Telekom hat nur eine Leitung für zwei Anschlüsse und sie geben es nicht zu. Nicht umsonst hörte ich vorher ein Anklopfen! Hier ist eben alles nur povisorisch aber die Gebühren nehmen sie als hätte man einen eigenen Anschluß. Irgendwie fühle ich mich richtig verkackeiert, um es vornehm auszudrücken. Das ist ja nur der Osten, was soll's! Da haben sie aber die Rechnung ohne mich gemacht! Ich bin eine kämpferische Natur und will einfach mein Recht!

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Freitag!

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