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Samstag, 26. Dezember 2020

Ein Weihnachtsmärchen

Tonys Weihnachtsstern
 
Tony war kaum auf der Welt, da verließ sein Vater die kleine Familie. Er wollte ein freier Mann sein, und nicht für eine Familie sorgen. Tonys Mutter Monika musste schauen, wie sie alleine mit dem Kind zurechtkam. Tony entwickelte sich gut, war ein braves Kind, das seiner Mutter viel Freude machte. Ehe er sich versah, wurde er schon eingeschult.

Es war sein großer Tag, stolz trug er die große Schultüte, die prall gefüllt war. Seine Mutter tat alles, um ihn nicht spüren zu lassen, dass er ohne Vater aufwuchs.

Nun konnte sie sich Arbeit suchen, denn das liebe Geld reichte weder vor noch hinten. An den Vormittagen verkaufte sie frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt. In der Küche stand jetzt immer eine Obstschale mit frischen Früchten.

Eines Tages geschah es. Mutter lernte einen Mann kennen. Er war Busfahrer und hieß Karl. Bald darauf zogen sie in sein Haus. Tony hatte die Mutter jetzt nicht mehr für sich alleine. Wenn Karl von der Arbeit kam, war sie in der Küche mit Essenkochen beschäftigt. Früher war es die Zeit, in der sich seine Mutter intensiv mit Tony beschäftigte. Sie hatten viel Spaß beim Würfelspiel, oder sie gingen Schwimmen. Manchmal dachte Tony: "Wie kann ein fremder Mann mir meine Mutter wegnehmen, oder hat sie mich nicht mehr lieb? Die Mutter spürte, dass Tony unglücklich war. Sie gab sich Mühe, ihrem Sohn viel Aufmerksamkeit zu schenken, doch ihm reichte es nicht. Karl sorgte gut für ihn und seine Mutter, doch Zuwendung konnte er von Karl nicht erwarten. Er war nicht in der Lage, die Vaterrolle zu übernehmen. Sie kamen sich nicht näher.

Tony begleitete die Mutter gerne zum Einkauf. An diesem Tag war es sehr warm und schwül. Die Mutter hatte bei solchem Wetter oft Atembeschwerden, darum trug sie stets ihr Asthmaspray bei sich. Tony gab sich Mühe, mit Mutter den langsamen Schritt zu halten, er alleine lief viel schneller.

Endlich hatten sie den Rückweg geschafft. Als sie gerade den Hausflur betraten, brach die Mutter bewusstlos zusammen. Tony war in großer Not. Er weinte nicht sondern schrie: "Mama, was ist mit dir, bitte mach doch deine Augen auf!"

Karl war bei der Arbeit und der Junge total hilflos. Er rannte auf die Straße und schrie: "Hilfe, meine Mama liegt am Boden!" Dann rannte er wieder zu ihr, schüttelte sie, und versuchte mit seinen kleinen Fingern ihre Augen zu öffnen.

Die Nachbarin hatte Tonys Hilferufe gehört, benachrichtigte die SMH, die kurz darauf seine Mutter ins Krankenhaus fuhr.

Tony blieb bei der Nachbarin, die unverzüglich seinen Stiefvater Karl benachrichtigte. Bevor Karl eintraf, bekam Tony die schreckliche Nachricht, dass das Herz seiner Mutter aufgehört hatte zu schlagen. Tonys Schmerz war unermesslich. Nun stand er alleine da.

Karl gab ihm zu verstehen, dass er nicht für ihn sorgen werde. Außerdem sollte Tony in den Keller ziehen, wenn er weiter in diesem Haus wohnen wolle. "Dann sehe ich ihn wenigstens nicht so oft", dachte Tony trotzig. Also trug er das Wenige, was er besaß, in den Keller. Hier standen ein altes Bett mit fleckiger Matratze und der alte Holzofen seiner Mutter.

Von seinem Großvater hatte er eine Mundharmonika und einen alten Hut geerbt. Tony wünschte sich, dass Großvater jetzt bei ihm wäre. Den Hut drehte er auf seiner Hand und sprach zu sich selbst: "Inzwischen bin ich dreizehn Jahre alt und kann für mich selbst sorgen."

Entschlossen zog Tony am nächsten Tag los. In die Schule ging er nicht mehr, dafür stand er nun Tag für Tag am Marktplatz und musizierte. Vor ihm lag Großvaters alter Hut.

Die Leute auf der Straße sahen ihn mitleidig an, ab und zu warf jemand ein Geldstück in seinen Hut. Bevor es dunkel wurde, machte er sich immer auf den Heimweg. Wenn er zu Hause ankam, schmerzten seine Füße in den ausgetretenen Sandalen. Müde wusch er sich in der Waschküche und setzte sich aufs Bett. Er leerte seinen Hut und begann die Einnahmen zu zählen. Diesmal würde sie für Brot, Butter und ein wenig Speck reichen. Er ließ sich auf sein Bett fallen und dachte darüber nach, wie viele Abende er bisher hungrig eingeschlafen war.

Mit dem Herbst begann Tonys schwerste Zeit. Aber er hatte es kommen sehen und einiges an Geld gespart. Die trüben Regentage verbrachte er im Keller, den er nur verließ, um Brot zu kaufen. Nun schmolz sein Erspartes schneller dahin als er geglaubt hatte.

Doch die Adventszeit kam und es ging wieder aufwärts. Der Weihnachtsmarkt war eröffnet, genau dort, wo Tony immer musizierte. Auf dem Weihnachtsmarkt herrschte Trubel. Die Menschen waren großzügiger und freundlicher als sonst, da fiel auch schon mal eine größere Geldmünze in seinen Hut. Der Duft von Bratäpfeln und gebrannten Mandeln erinnerte Tony an glücklichere Zeiten in seinem Leben, an Mutter und seinen geliebten Großvater. Sie fehlten ihm so sehr.

Tony war aufgefallen, dass immer zur Adventszeit ein Stern am Himmel erschien, der besonders groß und hell leuchtete. Zudem blinkte er in unterschiedlichen Abständen. Nach Weihnachten war er erloschen. Er dachte immer an Mutter und wünschte sich, dass sie dieser Stern sei, der auf ihn acht gäbe. Tony spielte diesmal so lange auf seiner Mundharmonika, bis er seine Füße nicht mehr spürte, seine Lippen taub und seine Hände blau wurden.

Dieser vierte Advent kam und sollte Tonys Leben eine Wende geben. Vier Tage blieben noch bis Heiligabend, dann kam die schmerzlichste Zeit, die er am liebsten verschlafen hätte. Doch Tony stand wieder an seinem Platz, als ein gut gekleideter Fremder mit seiner Frau und drei Kindern vor ihm stehen blieb. Er sah Tony lange ins Gesicht und legte ihm einen großen Geldschein in den Hut mit den Worten: "Du brauchst dringend Winterschuhe und warme Strümpfe, nach drei Tagen werde ich wieder nach dir sehen." Die Familie ging ihres Weges, aber die Kinder drehten sich nach ihm um und winken ihm zum Abschied.

Bei sich zu Hause holte der Mann seine Fotoalben aus dem Schrank. Seine Frau setzte sich zu ihm und fragte: "Martin, kommt dir der kleine Mundharmonikaspieler nicht auch bekannt vor?" Martin sah seine Frau nachdenklich an und sagte: "Ja, Britta, sieh dir diese Fotos an, dieser Musikant könnte wirklich Tony sein! Ich habe ihm in die Augen gesehen und diese Augen kann ich nicht vergessen, es sind die gleichen wie die von Monika!" "Ja, und wie die von dir!" Martin war sich fast sicher, dass dieser Junge sein Neffe Tony war. "Britta, wenn dieser Junge wirklich der Sohn von Monika ist, dann können wir nicht zulassen, dass er auf dem Marktplatz musiziert!"

"Martin, hast du gesehen, wie schmal der Junge aussah? Wir sollten ihn sehr bald zu uns holen!" Martin fasste einen Entschluss: “Morgen bin ich auf Dienstreise, aber danach werden wir Tony bei uns aufnehmen. Er gehört schließlich zur Familie."

Als Tony im Laden gegenüber warme Stiefel und Wollsocken gekauft hatte, gab es keinen glücklicheren Musikanten auf dieser Welt als ihn. Er blickte zum Himmel, und der Stern leuchtete heller als je zuvor. Dann bemerkte er einen fremden Mann neben sich. Seine Hände waren tätowiert und er hatte eine Glatze. Der Fremde stellte sich zu Tony in den hellen Sternenschein.
"Willst du wissen, was der Stern dir zu sagen hat?" "Ja, unbedingt! Kannst du denn seine Zeichen deuten?", fragte Tony neugierig. "Ja", sprach der Glatzkopf, "der Stern sendet Morsezeichen, als Seemann musste ich alle lesen und senden können."

Für Tony war das so spannend, dass er kaum abwarten konnte, endlich zu erfahren, was es mit dem Stern und dem Lichtkreis auf sich hatte. Der Fremde sah starr zum Himmel, er sagte: "Der Stern hat eine Botschaft für dich; deine Mutter liebt dich und das Glück wird dich finden!" Dann war der Fremde auf einmal verschwunden. Wie benebelt trat Tony seinen Heimweg an, er konnte nicht begreifen, was er erlebte.

Zuhause vor der Haustüre wartete Karl auf ihn: "Ein Brief vom Jugendamt ist gekommen. Morgen besucht dich ein Herr Reiter, der mit dir über die Schule sprechen möchte. Ist wohl dein Schuldirektor. Ihm wurde gemeldet, dass du schon lange nicht mehr am Unterricht teilgenommen hast!" Tony wurde bleich und fragte: "Was passiert denn jetzt mit mir, muss ich ins Heim?" "Das weiß ich doch nicht!", antwortete Karl gleichgültig.

Tony ging in den Keller. Er wusste, dass er von diesem Mann keine Hilfe zu erwarten hatte. Er legte sich aufs Bett und grübelte: "Wenn ich liebe Pflegeeltern bekäme, dann hätte ich nichts dagegen von Karl wegzukommen, sollte ich aber in ein Heim gesteckt werden, laufe ich weg."

Herr Reiter war pünktlich. Karl führte ihn in den Keller zu Tony. Freundlich reichte er dem Jungen seine Hand und kam direkt zur Sache. "Tony, ich weiß, du hast Schlimmes erfahren müssen. Solche Erlebnisse können einen jungen Menschen wie dich, aus der Bahn werfen. Zur Schule musst du aber trotzdem gehen. Zurzeit sind Weihnachtsferien, aber danach musst du wieder zum Unterricht! Außerdem kannst du in diesem Kellerloch nicht bleiben. Es wäre besser, du würdest von einer Pflegefamilie aufgenommen werden. Nach Weihnachten, du wirst sehen, wird alles gut." Tony nickte nur! Der Mann verabschiedete sich und ging.

Am nächsten Morgen bevor die Geschäfte ihre Türen öffneten, war Tony bereits in der Stadt. Er hatte ja jetzt Stiefel und Socken an den Füßen, aber seine Hose war durchlöchert. Auf warmen Füßen stand er den ganzen Tag auf dem Marktplatz. Das Geschäft lief heute nicht so gut, aber es langte fürs Essen. Am Abend stellte er seine neuen Stiefel neben sein Bett und schlief zufrieden ein.

Am Morgen waren die Stiefel verschwunden. Weinend fragte er Karl danach, der grinste Tony an: "Ach, die Dinger musste ich verkaufen, sonst hätte ich meine Spielschulden nicht begleichen können." Tony war traurig und wütend zugleich.

Drei Tage waren vergangen, wieder stand Tony in kaputten Sandalen auf dem Marktplatz. Es war Heiligabend und sein Herz blutete, als er die vielen Kinder an den Händen ihrer Eltern vorbeigehen sah.

Jemand legte einen Arm um seine Schulter. Tony drehte sich um und sah den freundlichen Fremden. Der lächelte ihn an und sagte: "Tony, pack deine Sachen zusammen, du kommst mit mir!" "Aber ich kenne Sie doch gar nicht!", antwortete er. "Doch, wir kennen uns, nur wirst du mich vergessen haben, alles andere erfährst du später bei uns zu Hause!" Tony fuhr mit. Was hatte er schon zu verlieren? Schlechter als bei Karl wird es ihm nicht ergehen können.

An der Haustüre warteten schon die Kinder auf ihn. Tony wurde freundlich aufgenommen. Für ihn war alles vorbereitet; ein eigenes Zimmer, neue Kleidung, sogar das erste Wannenbad seit langem. Nachdem er gründlich gebadet hatte, wartete im Esszimmer der Rest der Familie auf ihn.

An den Wänden hingen zahlreiche Fotos und Tony stockte der Atem. Auf einem der Fotos war seine Mutter mit den Großeltern abgebildet. Die Großmutter hatte einen kleinen Jungen auf ihrem Schoß. Tony bemerkte nicht, dass er beobachtet wurde.

"Tony, der kleine Junge auf dem Foto, dass bin ich, dein Onkel Martin. Deine Mutter war meine Schwester Monika. Erst vor kurzem habe ich erfahren, was geschehen war und für uns stand fest, dass wir für dich da sein werden." Tony fragte mit zittriger Stimme: "Warum warst du nicht da, als es meiner Mutter so schlecht ging?" "Ich bin Archäologe und war lange Zeit zu Ausgrabungen in Ägypten; nun bin ich aber wieder hier! Auch wusste ich nicht, dass sie wieder verheiratet war und auch nicht mit wem”, versuchte Martin die bedrückte Stimmung zu lockern.

Martins Frau brachte Getränke. "Ja! Tony, meine Frau ist deine Tante Britta, dann hast du noch zwei Cousinen, Nina und Mona und Cousin Chris. Wir sind, wenn du möchtest, deine neue Familie. Ich sah dich auf dem Markt. Du bist meiner Schwester wie aus dem Gesicht geschnitten, aber sicher war ich mir nicht. Da habe ich Erkundigungen über dich eingezogen und dann ging alles recht schnell."

Für Tony kam so viel Glück auf einmal vor wie ein Traum. Nach langer Zeit durfte er wieder ein schönes Weihnachtsfest erleben in Wärme und Geborgenheit. Von diesem Tag an verlief sein Leben in geordnete Bahnen. Er wuchs zu einem fleißigen, jungen Mann heran.

Seinen Weihnachtsstern sah Tony nie wieder, aber er wusste, hoch da oben, da ist Mutter und passt auf ihn auf.

Autor: Cilia Bless

Sonntag, 15. Dezember 2019

Einen schönen 3. Advent ....


wünsche ich meinen Lesern, Freunden, Verwandten und Bekannten. Genießt den Adventssonntag im Kreis Eurer Lieben.

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Tannengeflüster

Wenn die ersten Fröste knistern
in dem Wald bei Bayrisch-Moos
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumm
ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lärche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdrießlich: "Gebt doch Ruh!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit
sind noch weit!

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt; Wieso? Warum?
der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet,
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor auf Weihnachtsfest.
Denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
das ist fein!

James Krüss 

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Sonntag, 23. Dezember 2018

Einen besinnlichen 4. Advent ....

wünsche ich all meinen Besuchern, Freunden, Verwandten und Bekannten. Genießt den Tag im Kreis Eurer Lieben mit Kaffee, Stollen, Weihnachtsplätzchen und guten Gesprächen. Es ist der letzte Advent in diesem Jahr.


Hier noch ein Gedicht für Euch!

Im Winter

Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.

Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern',
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unsres Herrn.

Er war einmal erschienen
In ferner sel'ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die Weisen gleich bereit.

Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.

Es rinnt aus Jesu Herzen,
Es spricht aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen,
Wie damals, noch zur Stund'.

Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken
Zum seligen Advent!

Max von Schenkendorf

Sonntag, 27. Januar 2013

Es gibt eine Wahlalternative, außerdem ist bitterkalt ....


obwohl die Sonne schien, ich warm eingepackt war, habe ich es gestern nicht lange draußen ausgehalten. Es war wohl der Wind, der es mich so unangenehm empfinden ließ. Jetzt schneit es gerade wieder und nicht wenig. Da ist am Sonntag wieder Schnee schieben angesagt. 
Heute habe ich mich ausführlich mit der neu gegründeten Partei DNV beschäftigt. Es ist die einzige Partei, die uns zu einer Verfassung und Friedensverträgen verhelfen will. So, wie ich den Gründer Ferdinand Karnath verstanden habe, möchten sie sich keine Posten verschaffen, sondern es für unser Land und und unser Volk tun. Und sie möchten endlich die ganze Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen. Sie berufen sich auf den Artikel 146 GG und wollen ein neutrales, demokratisches Land.
Ich finde es gut und werde diese Partei wählen! So, wie es momentan ist, so kann es nicht weiter gehen! Da sitzen nur Machthaber, die eigentlich unsere Diener sein sollten. Sie nähren sich von den Trögen und wollen diese auch nicht verlassen. Verständlich! So ein Leben werden sie danach nicht mehr haben.
Die heute regierenden Parteien und auch die Opposition, die keine ist, werden uns niemals zur Souveränität und zu Friedensverträgen verhelfen. Im Gegenteil, sie wollen unser schönes Land auslöschen! Dafür lassen sie sich auch noch fürstlich bezahlen! 
Beschäftigt Euch damit und wenn Ihr Zweifel habt, schreibt Ferdinand Karnath an. Er wird Euch garantiert antworten. Für mich ist es die bisher beste Wahlalternative!
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag! 

Sonntag, 23. Dezember 2012

Der 4. Advent ....

ich wünsche allen meinen Freunden und Lesern einen wunderschönen und besinnlichen 4. Advent!
Genießt die letzten Tage bis das Christkind kommt!
Mit herzlichen Grüßen aus dem immer noch verschneiten Mecklenburg Vorpommern!

Sonntag, 16. Dezember 2012

Zum 3. Advent ....

wünsche ich Euch einen heiteren und harmonischen Tag. Genießt die Vorweihnachtszeit mit der Familie und mit Freunden. Laßt alle Hektik hinter Euch und seid einfach mal wieder glücklich!
In diesem Sinne, einen schönen 3. Advent.


Sonntag, 9. Dezember 2012

Vorweihnachtszeit ....

und Adventszeit. Zum heutigen 2. Advent wünsche ich Euch einen wunderschönen Tag.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Winterzeit, Adventszeit ....

Ich wünsche Euch allen einen schönen und harmonischen 1. Advent!

Samstag, 24. Dezember 2011

Fröhliche Weihnachten ....

und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!


Weihnachtsglocken, wieder, wieder
sänftigt und bestürmt ihr mich. 
Kommt, o kommt, ihr hohen Lieder, 
nehmt mich, überwältigt mich! 

Daß ich in die Knie fallen, 
daß ich wieder Kind sein kann, 
wie als Kind Herr-Jesus lallen
und die Hände fallen kann. 

Denn ich fühl’s, die Liebe lebt, lebt, 
die mit ihm geboren wurde, 
ob sie gleich von Tod zu Tod schwebt, 
obgleich er gekreuzigt wurde. 

Fühl’s, wie alle Brüder werden, 
wenn wir hilflos, Mensch zu Menschen, 
stammeln: "Friede sei auf Erden
und ein Wohlgefall’n am Menschen!"

Richard Dehmel 1863 - 1920

Samstag, 15. Januar 2011

Unangenehme Überraschung am Samstag ....

und es wird wohl nicht dabei bleiben.

Freitagabend sah ich auf der Bundesstrasse Blaulicht, mindestens 2 Wagen und viele Autos, als wir hinaus gingen, hörten wir Pumpen. Da ist wohl irgendwo eine Überschwemmung oder ein Keller voll gelaufen war unser erster Gedanke. Da wir keinen Keller haben machten wir uns weiter keine Gedanken.

Am Samstagmorgen waren immer noch die Pumpen zu hören. Wir machten uns immer noch keine Gedanken und frühstückten gemütlich und lange. Gegen 13 Uhr, sah ich plötzlich einen Mann auf unserem Grundstück herumlaufen. Fred war gerade in seinem Büro und ich gab ihm telefonisch Bescheid und ging dann hinaus. Es war ein Mann von der freiwilligen Feuerwehr und ich fragte was denn los ist und was er hier sucht. Mittlerweile kam Fred dazu und wir erfuhren, das halbe Dorf steht unter Wasser, zumindest viele Keller. Wir liegen eigentlich an einer der tiefsten Stellen und hatten kein Wasser. Das wunderte uns. Da erfuhren wir, dass eine alte Leitung von einem Nachbarort zu unserem Dorf führt und auch über unser Grundstück und diese Rohre sollten verstopft sein.

Etwa 500 Meter hinter unserem Haus lief das Wasser aus einem alten Rohr, das eigentlich gar nicht existiert. Es wurde vor dem Krieg noch von dem Gutsherrn, dem Grafen von Schwerin erbaut, so erzählte das ein Mann, den wir gut kennen. Er erinnerte sich noch an die Zeit als es gebaut wurde und kannte ungefähr den Verlauf der Rohre. Die führen ca. 3 Meter an unserem Haus vorbei.

Das Grundstück haben wir vor 3 Jahren noch von unserem Nachbarn und jetztigen Bürgermeister abgekauft, da wir neu vermessen lassen mußten. In der ehemaligen DDR sind alle Grundstücke neu zu vermessen, da die BRD das nicht anerkannt hat und somit die Vermessung aus dem 18. Jahrhundert zählt. Die Vermessung hat uns schon mehr als 5000 € gekostet und der Landkauf noch einmal mit Notarkosten fast 3000 €. Eine Menge Kosten für die Nichtanerkennung der Grenzen durch die BRD.

Meines Wissens kann ein verstopftes Rohr kein Wasser transportieren, das sagt mir schon mein Verstand. Das Wasser aber schoß nur so aus dem Ende der Leitung, die einen Durchmesser von ca. 40 bis 50 cm hat. Es ist doch eigentlich logisch, hier lag noch sehr viel Schnee, am Freitag regnete es den ganzen Tag und der Regen, der geschmolzene Schnee, das war einfach zuviel für so ein Rohr mit diesem kleinen Durchmesser. Zumal da ja mindestens zwei Dörfer dran hängen.

Uns wurde angedroht, am Montag kommen Bagger und es wird alles aufgemacht. Eine Frechheit! Unser Haus würde absacken und wer weiß was für Schäden da noch entstehen würden. Wir werden das auf keinen Fall zulassen! Unser Nachbar, der Bürgermeister auch nicht! Er wohnt nicht hier, sondern im Nachbarort woher die Rohrleitung kommt, aber er weiß Bescheid. Wir haben telefoniert und werden schon etwas dagegen unternehmen. Sein Grundstück ist ja auch betroffen! Ach ja, sie kamen auf uns, weil sich im Wasser Wurzeln einer Weide befanden. Nur wir haben hier eine Weide auf unserem Grundstück, die allerdings schon mindestens 20 Jahre alt ist.

Mittlerweile nehme ich es etwas gelassener. Das waren dumme Sprüche und kein kompetenter Mensch war anwesend. So einfach können die hier nicht mit Bagger anfahren. Dazu brauchen sie eine Genehmigung der Grundstückseigentümer. Wir werden nicht zustimmen und erst einmal unseren Rechtsanwalt fragen. Wofür haben wir eine Rechtsschutzversicherung?

Der Samstag war auf jeden gelaufen und erholsam war er für uns wirklich nicht! Allerdings hat das nun auch unsere ganzen Pläne für die kommende Woche durcheinander geworfen. Ich bin stinkesauer!

Trotzdem, einen schönen Sonntag Euch allen!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Das Jahr geht zur Neige ....

und ein neues Jahr kommt!

Momentan befinden wir uns  zwischen den Jahren. Ich kenne diesen Ausdruck schon seit meiner Kindheit und es gibt da auch viel Aberglauben.

In diesen Tagen soll man keine Wäsche waschen weil dann vielleicht ein lieber Mensch sterben könnte. Ich empfand das immer als Blödsinn und habe nie daran geglaubt. Seit ich allerdings den ersten Todesfall in der Familie hatte, wasche ich in dieser Zeit nicht mehr. Woher das kommt? Keine Ahnung! Aber ich halte mich einfach daran, denn ich möchte keinen meiner Lieben verlieren. Ich wasche dann einfach erst wieder im neuen Jahr. Zumindest fühle ich mich dann nicht schuldig.

Die Weihnachtstage sind ruhig und gemütlich verlaufen. Wir haben geschlemmt und einfach das Weihnachtsfest genossen. Was sollten wir sonst auch tun? Wir waren mal wieder total eingeschneit. Wir haben keine Wege frei geschaufelt und niemanden erwartet. Es waren schon alle da!

Am 23.12. hatten wir überall auf den freien Wegen Glatteis und dann haben wir es einfach gelassen. Durch den Schnee war es längst nicht so glatt und man kam gut durch. Es schneite jeden Tag und zum Glück ist es nicht so hoch wie im letzten Jahr. Es hatte getaut am 23. und danach bekamen wir Minustemperaturen. Am späten Abend gingen einige Dachlawinen ab und unsere Tierchen verkrochen sich in die hinterste Ecke. Es war aber auch gewaltig, da bin sogar ich erschrocken.

Die Bäume haben sehr darunter gelitten und am Waldweg brachen große Äste von den Kiefern ab und lagen auf dem Weg. Zum Glück hatten wir bei unseren Bäumen keinen Schaden, da Fred schon vorher den meisten Schnee abgeklopft hatte. Unsere Hecke hat etwas gelitten aber es sind nur ein paar Pflanzen davon betroffen, zum Glück ist bisher aber noch nichts abgebrochen.

Ansonsten gönnen wir uns einfach noch ein paar freie Tage und da es noch einen Geburtstag zu feiern gibt muß ich auch noch eine Geburtagstorte backen. Mein Fred hat am 30.12. sein Wiegenfest und wir feiern selbstverständlich hinein. Am 31.12. ist ja Silvester und so kommen wir eigentlich aus dem Feiern garnicht mehr raus. Na ja, man gönnt sich ja sonst nix!

Am 3. Januar 2011 werden wir langsam wieder daran denken etwas produktives zu tun!

Ich wünsche Euch schon mal einen "guten Rutsch" in das neue Jahr 2011 und denke aber noch in dem alten Jahr etwas von mir hören zu lassen. Man weiß ja nie, was so kommt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Winterlandschaft ....

Ostvorpommern im weißen Kleid.

Es schneite fast den ganzen Tag und wir mußten heute nach Friedland. Es half nichts, wir mußten die Wege freimachen von der Garage zur Ausfahrt. Gegen 14 Uhr fuhren wir dann los und es ging ganz gut, obwohl die Strassen teilweise eine geschlossene Schneedecke hatte. Es war kaum Verkehr und die 7 Km hatten wir schnell hinter uns.

Es machte richtig Spass mal zu zweit einzukaufen. Fred war mir eine große Hilfe, es ging fast doppelt so schnell wie sonst. Ich habe auch alles bekommen was ich wollte und war zufrieden. Wir trafen auch noch unsere Nachbarin und den alten Förster. Ein kleiner Schwatz und dann ging es auch schon weiter. Nächste Woche zum Geburtstag, da sehen wir uns ja wieder.

Es war schon dunkel als wir endlich wieder zu Hause ankamen. Zum Glück hatte ich die Wege freigeschaufelt, so ging das Entladen des Wagens auch wesentlich schneller. Ich bin gespannt, wie es morgen früh aussieht. Es ist ja wieder Schnee angesagt. Lassen wir uns überraschen.

Am Wald
Verschneite Hecke
Unsere Tannen

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Verzaubertes Märchenland ....

das ist Ostvorpommern in den letzten Tagen.

Heute früh war alles weiß gefroren. Am späten Vormittag fing es wieder an zu schneien und so sind meine frei geschippten Wege wieder zugeschneit. Allerdings habe ich dann am späten Nachmittag doch noch die Wege vom Schnee befreit. Das war leider nicht ganz so einfach, wie in den letzten Tagen. Ich betrachte es einfach als Ausgleichssport und so macht es mir sogar etwas Freude. Zwei Stunden später waren die Wege schon wieder zugeschneit.

Gegen 21 Uhr fuhr dann noch der Strassendienst der Gemeinde über unseren einsamen Weg und räumte den Schnee auf die Seite. Zumindest werden wir morgen mit dem Wagen fahren können. Das ist auch gut so, wir haben morgen nämlich ein paar Termine.

Fred hat sich wieder etwas erholt und arbeitet im ersten Stock des zweiten Hauses an der kleinen Wohnung. Manchmal braucht er meine Hilfe aber das ist ja kein Problem. Ich bin noch am Plätzchen backen. So schnell wie sie vernichtet werden, kann ich gar nicht backen. Das heißt aber nur, sie schmecken köstlich. Morgen werde ich noch einmal Vanillekipferl mit Haselnüssen und mit Mandeln backen. Zum Wochenende werde ich eine Donauwellentorte backen. Die Zeit vergeht jetzt so wahnsinnig schnell aber vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass es so früh dunkel wird. Der Abend ist eben viel länger. Ich genieße meine Weihnachtsbeleuchtung und den Kerzenschein am Abend. In gut zwei Wochen ist Heiligabend und dann wird Mutti bei uns sein. Zuvor werden wir aber noch auf einen runden Geburtstag gehen. Unsere Nachbarin hat uns heute eingeladen. Ein Geschenk muß ich da auch noch besorgen. Mir wird schon etwas Nettes einfallen, hoffe ich zumindest.

Cleo und Cäsar sind momentan auch sehr anhänglich und brauchen viel Liebe. Die bekommen sie natürlich! Cäsar liegt fast den ganzen Tag an der Heizung und schläft. Morgens, mittags und abends geht er allerdings raus und so habe ich wenig Arbeit mit dem Katzenklo. Cleo hat sich nun auch angewöhnt mir mitzuteilen wann sie mal muß. Dann lasse ich sie raus und alles läuft prima. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so gut auf die Reihe bringe. Sicher liegt es auch daran, dass Cleo jetzt schon vier Jahre ist. Sie ist eben schon eine richtige Hundedame!

Ansonsten rege ich mich natürlich wieder über unsere Politiker auf und verfolge die Schlacht um wikileaks. Finde ich toll, wie die Menschen wikileaks nun unterstützen. Es ist ein Krieg um die Pressefreiheit und um die Scheinheilikeit der Politiker. Mehr und ehrliche Informationen für die Bürger, mehr wollen wir doch nicht!

Donnerstag, 11. März 2010

Ein außergewöhnlicher Tag ....

aber das wußten wir heute früh noch nicht.

Ich bin gleich nach dem Frühstück nach Friedland zum Einkaufen gefahren und war nach relativ kurzer Zeit wieder zurück. Draußen hatten wir -2°C und es war neblig. Ein Wetter um eine Reise in den sonnigen Süden zu buchen. Aber selbst in Spanien ist Schnee angesagt. Mallorca mit schneebedeckten Palmen, das gab es lange nicht mehr. Es würde sich nur eine Reise in die Karibik anbieten. Barbados ... da würde ich jetzt gerne sein. 28°C im Schatten, türkisblaues Meer und Reggae. Aber leider ist momentan kein Urlaub angesagt und so sitze ich hier am Ende der Welt und träume von der Karibik.

Als ich in meine Waschküche kam, sah ich Berge von Wäsche und so beschloß ich einfach mal eine Waschmaschine zu befüllen und sie für mich waschen zu lassen. Heute war schwarz dran, wie meine Stimmung und der Nebel. Außerdem mußte ich da nicht soviel bügeln.

Am Nachmittag, wollte mein Schatz noch nach Friedland und ich bat ihn, mir noch zwei Dinge mitzubringen, was er mir auch versprach. Er war gerade in seinem Zimmer um sich umzuziehen, da klingelte das Telefon. Ich sah eine mir unbekannte Handynummer und da nahm mein Schatz schon ab. Keine zwei Minuten später stand er bei mir in der Küche und sagte, wir bekommen Besuch. Ein alter Freund von ihm, den er fast 15 Jahre nicht gesehen hat war auf dem Weg zu uns. Er hatte ihn vor ein paar Wochen endlich gefunden und er wohnt garnicht so weit weg von uns. Er war richtig aufgeregt und freute sich.

Fünf Minuten später war der Freund da und ich lernte ihn endlich kennen. Ich hatte schon soviel von ihm gehört und er war so wie mein Schatz ihn beschrieben hatte. Wir tranken Kaffee und es wurde viel geredet. Ich freute mich für meinen Schatz und man sah ihm an, er war glücklich. Nachdem mein Schatz ihn noch herum geführt hat und ihm Einiges zeigte was wir schon fertig hatten oder auch nur angefangen hatten, wollte er nach nach Friedland fahren. Er war irgendwie aus dem Häuschen, nahm sein Handy nicht mit und fuhr dann mit seinem Freund, der auch nach Hause mußte Richtung Friedland.

Ich kenne ja meinen Schatz und ahnte, er würde die Hälfte vergessen. Sein Handy hatte er nicht dabei und so konnte ich ihn nicht daran erinnern. Als er dann endlich eintraf, hatte er tatsächlich die Hälfte vergessen. Ist ja nicht weiter tragisch aber so muß er morgen eben noch einmal nach Friedland. Er war immer noch aufgedreht und brachte auch gute Nachrichten mit.

Da ich nicht ahnte wann mein Schatz kam und ich Hunger hatte, briet ich ein paar Steaks und dazu gab es einen gemischten Salat. Die Steaks waren fertig und mein Schatz war da. Irgendwie riecht er das. Und dann bekam ich auch noch ein dickes Kompliment für das butterzarte Steak.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Freitag!

Samstag, 6. März 2010

Eine klirrend kalte Nacht ....

liegt hinter uns und heute Morgen war wieder alles weiß. Es hat fast den ganzen Vormittag geschneit und wir hatten wieder eine geschlossene Schneedecke. Dann brach der Himmel auf und die Sonne ließ das Thermometer auf 17° C hochschnellen. Allerdings nur in der Sonne! Im Schatten war es empfindlich kalt und erreichte kaum die 0° C.

Am Vormittag bekam ich dann auch noch einen Anruf einer ehemaligen Kollegin, worüber ich mich sehr freute. Da bekomme ich dann ab und zu noch einmal etwas mit was bei meinem alten Arbeitgeber so los ist. Ich bin dann immer sehr froh, das alles hinter mir zu haben. Das Arbeitsleben ist schwer geworden und wird immer schwerer. Ich habe gerade noch die Kurve gekriegt, sonst müßte ich mich heute auch noch mit diesen Dingen herumschlagen. Im Nachhinein weiß ich, es war richtig wie ich es gemacht habe.

Manchmal ist da noch ein kleines bißchen Heimweh aber das vergeht sehr schnell. Jetzt bin ich hier zu Hause und ich fühle mich wohl. Wenn ich es garnicht mehr aushalte kann ich ja mal ein paar Tage hinfahren aber ich weiß jetzt schon, es zieht mich wieder hierher. Hier ist es einfach ruhiger und man hat nicht diesen Stress. Außerdem lebe ich hier in einem Paradies auch wenn es momentan verschneit ist.

Mein Schatz hat die Wohnung auch fertig tapeziert und ich habe heute schon wieder die frisch geputzten Steckdosen angebracht. Im Bad hat mein Schatz noch ein paar Ritzen mit Silikon zugeschmiert und nun wird vor Dienstag nicht mehr gearbeitet.

Am Sonntag werden wir uns erholen und am Montag ist ja Frauentag. Ich weiß noch nicht was ich da unternehme, auf jeden Fall lasse ich mich verwöhnen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag! Deckt Euch gut zu, denn es wird richtig kalt diese Nacht!

Dienstag, 23. Februar 2010

Was für ein Tag ....

ich habe schlecht geschlafen letzte Nacht und so stand ich sehr früh auf und genoß die Zeit bei einem kleinen Frühstück, ganz alleine. Später weckte ich dann meinen Schatz aber der schlief noch einmal ein und so mußte ich ihn noch einmal wecken.

Nach dem Frühstück wollte mein Schatz eine neue Lampe in der Küche über dem Tisch aufhängen. Ich packte sie aus aber die war und dann doch zu groß und so packte ich sie wieder ein. Wir müssen eine neue Lampe kaufen, in der Art aber etwas kleiner. Ich gebe zu, ich war enttäuscht und es hab einige Diskussionen. Habe dann im Internet einmal nach Lampen geschaut und auch eine schöne gefunden, die mir allerdings viel zu teuer war. Fast 1000 € für eine Küchenlampe, nein! So dicke haben wir es auch nicht! Dabei war das nichts Besonderes. Auf jeden Fall war eine leichte Disharmonie eingekehrt. Mein Schatz ging dann nach oben um dort weiter zu arbeiten. Ihm ging auch Einiges daneben und er war enttäuscht. Wir diskutierten über eine Lösung nach, aber irgendwie war das heute nicht unser Tag.

Wir hatten wieder strahlenden Sonnenschein und in der Sonne waren es wieder 10 - 12° C. Ich zog meine Stiefel an und schnappte mir Cleo und so unternahmen wir einen langen Spaziergang. Als erstes sahen wir wieder ein Reh, ganz nah beim Haus. Es blieb lange stehen und erst als wir recht nahe waren lief es weg. Cleo gefiel es gut im Schnee und sie freute sich als sie eine kleine Stelle mit Gras fand. Der Schnee ist hier am Wald noch viel zu hoch und ich sackte an einer Stelle auch fast einen halben Meter ein. Die Schneeverwehungen hat ja keiner weg gemacht. Meinen Rundweg, den ich im Sommer immer mit Cleo laufe, der ist leider noch nicht begehbar. Wir waren trotzdem fast zwei Stunden unterwegs und die Sonne tat richtig gut.

Wieder zu Hause, dachte ich mir, heute mache ich nicht mehr viel. Wer weiß, was noch alles schiefgeht? Und so habe ich nur noch Abendbrot zubereitet. Danach wurde ich so müde, dass ich beim Fernsehen eingeschlafen bin. Ich habe nichts verpasst.

Wünsche Euch für den Mittwoch viel Sonne und einen schönen Tag.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Die Sonne schien heute ....

und hat einiges an Schnee weg getaut! Ich bin sehr froh darüber. Heute war das Schneegebirge auf meiner Terasse mindestens 30 cm geschrumpft. Die Sonne schien und hat wohl einiges davon mitgenommen. Trotzdem, es ist noch so viel da und eigentlich wollten wir morgen nach Neubrandenburg mit dem Anhänger. Mein Schatz will da einen Hubwagen kaufen und ich zwei kleine schwarze Sessel. Daraus wird nichts! Heute kam ein Anruf von der Spedition, sie bringen morgen unsere neue Eßecke. Das ging ja wirklich sehr schnell! Am 10.02. habe ich sie bestellt, bzw. die Auftagsbestätigung bekommen. Als Lieferzeit wurde ein bis zwei Wochen angegeben.

Ich werde morgen früh aufstehen und den Tisch und die Stühle in einen anderen Raum bringen. Den Teppich werde ich in den Schnee legen, da wird er wieder wie neu. Dann ist putzen angesagt und der neue blaue Teppich kommt dann dahin, wo bisher der alte Teppich lag. Den alten Teppich bringen wir dann erst einmal in die Garage wenn er gereinigt ist.

Das sollte alles klappen, denn mein Schatz hilft mir ja und die Anlieferung erfolgt zwischen 9 und 12 Uhr. Ich bin schon gespannt wie das aussieht. Nach Neubrandenburg fahren wir dann eben am Freitag. Vielleicht ist bis dahin noch einmal etwas Schnee weg geschmolzen und wir bekommen den Anhänger dann besser heraus. Ist ja recht eng der Weg und der Anhänger ist groß. Mit dem Wagen davor ist das schon eine Kunst ihn da heraus zu bekommen. Mein Schatz wird das schon hinbekommen und natürlich helfe ich mit Handzeichen.

Ich hoffe, Ihr hattet heute keinen Kater und den Aschermittwoch gut überstanden. Wir hatten keinen Kater, außer natürlich unseren Cäsar aber diesen Kater haben wir immer.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Donnerstag und schicke liebe Grüße zu Euch in die große, weite Welt.

Ach so ... das war mein Valentinstagsstrauss:

Freitag, 12. Februar 2010

Der Schnee nimmt kein Ende ....

es hat wieder die ganze Nacht geschneit und es schneit weiter. Alles was wir schon frei hatten liegt wieder unter einer dicken Schneedecke. Nach so langer Zeit will man keinen Schnee mehr sehen. Aber wie es aussieht, werden wir ihn so schnell nicht los.

Eigentlich wollten wir heute nach Neubrandenburg fahren aber bei dem Wetter natürlich nicht. Das muß nicht sein und wir haben es verschoben auf morgen. Da fahren wir aber auch nur wenn die Strassen frei sind. Wenn es so weiter schneit, wird das morgen auch nichts werden.

Dann machen wir es uns eben zu Hause gemütlich und nehmen es so wie es kommt. Am Wetter kann ja zum Glück keiner etwas ändern.

Dienstag, 9. Februar 2010

Außergewöhnlicher Besuch ....

und für mich eine Freude!

Heute Vormittag, ich kam gerade aus meiner Speisekammer, schaute ich aus meinem Küchenfenster und entdeckte ein unbekanntes "Etwas" bei den Garagen. Der Schnee ist da noch recht hoch, nur die Ausfahrt ist frei, die freundlicherweise mein Nachbar freigeschaufelt hat. An dieser Stelle noch einmal - danke Jan!

Ich dachte, da hat sich wohl ein Hase verirrt. Glücklicherweise lag der Fotoaparat griffbereit und ich machte ein Bild. Als ich mir das Bild näher betrachtete, sah ich es! Kein Hase - nein, es war ein Reh! Das hatte sich wohl verlaufen. Ich griff noch einmal zur Kamera und lief nebenan in den Raum wo ich eine bessere Sicht hatte. Durch das Fenster fotografierte ich das Reh. Da es mich sah aber nicht weglief, öffnete ich die Balkontüre und schoß noch ein Foto. Es sah mich mit großen Augen direkt an. Ich überlegte und dachte, das Reh hat bestimmt Hunger.

Mein Laptop in der Küche lief und so schaute ich was ein Reh mag. Etwas Grünes und Nüsse mag es! An Grünem, hatte ich nur ein paar Geranienblätter und einige Walnüsse hatte ich auch noch zu Hause. Da wollte ich gerne etwas abgeben. Ich sah zum Fenster hinaus aber das Reh war nicht mehr zu sehen.

Ich öffnete die Terassentüre und lief am Haus entlang zu der Stelle wo ich das Reh zuletzt gesehen habe. Als ich um die Hausecke schaute, erschrak ich und das Reh auch! Es stand direkt vor mir und gab einen Laut von sich wie ein Hund. Wie soll ich dazu sagen? Ein Beller? Ich kann es nicht beschreiben! Es schaute mich an und dann drehte es sich um und lief weg. Ich rief ihm noch nach und es blieb kurz stehen, schaute mich an und dann verschwand es im Wald.

Noch nie war ich einem Reh so nahe und es war für mich ein besonderes Erlebnis. Uns trennten gerade mal 30 cm als wir voreinander standen. Dieses Erlebnis begleitete mich durch den ganzen Tag.

Im Internet habe ich dann eine Seite gefunden und nun weiß ich was Rehe mögen. Ich bin gerüstet und wünsche mir noch einmal einen Besuch von meinem Reh, das ich so mag. Vielleicht kommt es wieder und dann muß es auch nicht mehr hungern.



Sonntag, 7. Februar 2010

Eiskalter Sonntag ....

und die Sonne versteckte sich hinter dicken Wolken. Das Thermometer hielt sich im Minusbereich und es schneite sogar ein bißchen. Der Schnee ist hart gefroren und Cleo erklimmte einen Schneeberg ohne einzubrechen. Das ist bei einem Gewicht von knapp zwei Kilogramm nicht schwer. Ich mußte nur aufpassen, dass sie nicht davonlief. Lange hielten wir uns draußen nicht auf, da es einfach zu kalt war. Der Wind tat auch sein Bestes und blies eisig um die Ecken.

Mein Schatz hatte noch am Samstag Laminat gekauft, das gerade im Sonderangebot war. Dieses brachten wir heute in die Räume, wo es verlegt werden soll. Ich dachte es ist leichter aber geschafft habe ich es trotzdem. Den größten Teil hat mein Schatz hoch getragen in den ersten Stock. Danach haben wir im Internet gestöbert und ich habe nun endlich unsere Sitzecke für unsere Küche ausgesucht und werde sie morgen bestellen. Mein Schatz war damit einverstanden, was schon erstaunlich ist. Ich hatte ihm schon einige gezeigt aber alle waren ihm zu teuer oder gefielen ihm nicht.

Es ist eine schwarze, dick gepolsterte Eckbank aus Leder und dazu passend eine Sitzbank ohne Lehne, 2 Stühle und ein Tisch mit schwarzer Glasplatte. Die Lieferzeit beträgt ca. 2 Wochen. Ich freue mich, denn dann ist unsere Küche fertig eingerichtet, so wie wir es wollten. Für mich war es ein erfolgreicher Tag.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche!