Montag, 18. Januar 2010

Ich bin ein Glückspilz ....

kaum schreibe ich, es fiel kein Schnee mehr in den letzten Tagen und schon haben wir den Salat.

Ich traute meinen Augen nicht als ich heute Morgen aus dem Fenster sah. Eine geschlossene Schneedecke lag auf unseren frei geschaufelten Wegen. Mindestens 5 cm Neuschnee sind gefallen und es schneite immer noch. Zum Glück war es Pulverschnee, den man leicht wegschieben konnte. Danach hat es auch nicht mehr geschneit aber abwarten, das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen.

Langsam sehne ich mich nach dem Frühling und das Erwachen der Natur. Leider liegen da noch ein paar lange Wochen dazwischen. Ich will nicht klagen, die zauberhafte Schneelandschaft erfreut mein Auge jeden Tag wenn ich nicht gerade Wege räumen muß. Mein Schatz hat schon gesagt, er wird uns einen großen Schneeschieber bauen und ich weiß, er kann es. Er nutzt jetzt die Zeit und macht sich Gedanken wie man sich das Leben erleichtern kann. Bei der Planung unserer Außenanlagen überzeugen mich seine Ideen. Heute ging es ihm auch schon wieder besser und es geht bergauf.

Ich bekam auch noch zwei erfreuliche Anrufe und morgen erwarte ich ein Päckchen von meiner Freundin Ria. Sie ist auch in den Norden gezogen aber leider am anderen Ende. Sie lebt jetzt in Ostfriesland, ihrer Gesundheit wegen. Da wir uns dort auch nach einem Haus umgesehen haben weiß ich wo sie wohnt, ich kenne zumindest den Ort. Das wäre es ja gewesen wenn wir im gleichen Ort wohnen würden. Das Leben geht manchmal seltsame Wege. Auf jeden Fall werden wir uns einmal besuchen. Wir haben heute über eine Stunde am Telefon gequatscht aber das ist bei uns eigentlich ganz normal.

Ich hatte gerade aufgelegt, da kam das nächste Gespräch. Eine ehemalige Kollegin, die schon einmal hier war mit ihrem Mann, rief an. Dieses Gespräch dauerte nicht so lange, da unser Telefon mal wieder ausfiel. Ich rief sie dann auf meinem Handy zurück aber da hatte sie dann auch schon wieder Stress und so verschoben wir das Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt.

Gegen 16.30 Uhr bekamen wir noch Besuch, der aber nur sehr kurz war. So konnte ich dann noch unser Abendessen zubereiten. Tomatensuppe und danach Bratkartoffeln mit Speck, Zwiebeln und Eier. Manche sagen dazu Bauernfrühstück, andere nennen es Tiroler Gröstel. Ich habe das Gericht oft in Biberwier, Leermoos und Ehrwald gegessen wo ich viele Jahre meinen Winterurlaub verbrachte. In Ehrwald habe ich auch das köstlichste Tiramisu meines Lebens gegessen.

Boah ... das war wieder ein Gedankensprung. Aber so bin ich nun mal.

Bleibt heiter und laßt Euch nicht ärgern. Das Leben ist einfach zu kurz um zu hadern. Machen wir das Beste daraus!
In diesem Sinne ... einen wunderschönen Dienstag.

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