Dienstag, 9. Februar 2010

Außergewöhnlicher Besuch ....

und für mich eine Freude!

Heute Vormittag, ich kam gerade aus meiner Speisekammer, schaute ich aus meinem Küchenfenster und entdeckte ein unbekanntes "Etwas" bei den Garagen. Der Schnee ist da noch recht hoch, nur die Ausfahrt ist frei, die freundlicherweise mein Nachbar freigeschaufelt hat. An dieser Stelle noch einmal - danke Jan!

Ich dachte, da hat sich wohl ein Hase verirrt. Glücklicherweise lag der Fotoaparat griffbereit und ich machte ein Bild. Als ich mir das Bild näher betrachtete, sah ich es! Kein Hase - nein, es war ein Reh! Das hatte sich wohl verlaufen. Ich griff noch einmal zur Kamera und lief nebenan in den Raum wo ich eine bessere Sicht hatte. Durch das Fenster fotografierte ich das Reh. Da es mich sah aber nicht weglief, öffnete ich die Balkontüre und schoß noch ein Foto. Es sah mich mit großen Augen direkt an. Ich überlegte und dachte, das Reh hat bestimmt Hunger.

Mein Laptop in der Küche lief und so schaute ich was ein Reh mag. Etwas Grünes und Nüsse mag es! An Grünem, hatte ich nur ein paar Geranienblätter und einige Walnüsse hatte ich auch noch zu Hause. Da wollte ich gerne etwas abgeben. Ich sah zum Fenster hinaus aber das Reh war nicht mehr zu sehen.

Ich öffnete die Terassentüre und lief am Haus entlang zu der Stelle wo ich das Reh zuletzt gesehen habe. Als ich um die Hausecke schaute, erschrak ich und das Reh auch! Es stand direkt vor mir und gab einen Laut von sich wie ein Hund. Wie soll ich dazu sagen? Ein Beller? Ich kann es nicht beschreiben! Es schaute mich an und dann drehte es sich um und lief weg. Ich rief ihm noch nach und es blieb kurz stehen, schaute mich an und dann verschwand es im Wald.

Noch nie war ich einem Reh so nahe und es war für mich ein besonderes Erlebnis. Uns trennten gerade mal 30 cm als wir voreinander standen. Dieses Erlebnis begleitete mich durch den ganzen Tag.

Im Internet habe ich dann eine Seite gefunden und nun weiß ich was Rehe mögen. Ich bin gerüstet und wünsche mir noch einmal einen Besuch von meinem Reh, das ich so mag. Vielleicht kommt es wieder und dann muß es auch nicht mehr hungern.



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