Montag, 12. Oktober 2009

Wer bekommt die Zinsen aus der Staatsverschuldung ....

die wir Steuerzahler jährlich aufbringen müssen? Mittlerweile immerhin 42.000.000.000 €uro jedes Jahr!

Die Verschuldung des Staates verteilt sich auf inländische und ausländische Gläubiger. Die Verschuldung gegenüber diesen beiden Gläubigergruppen ist unterschiedlich zu beurteilen. Während Inlandsschulden zu einer Vermögensumverteilung innerhalb der Volkswirtschaft führen, fließt bei Zins- und Tilgungszahlungen bei Auslandsschulden Liquidität in eine andere Volkswirtschaft ab. Der deutsche Staat ist zu ca. 60 % bei inländischen Gläubigern verschuldet, der Rest (also ungefähr 40 %) der deutschen Verschuldung sind Auslandsschulden. Ihre Rückzahlung wird der Volkswirtschaft in der Zukunft liquide Mittel zwar entziehen, jedoch lässt sich hier argumentieren, dass Deutschland (der deutsche Staat und die deutschen Haushalte zusammen) in globaler Sicht Netto-Gläubiger ist, weswegen ein weltweiter Schuldenabbau zu einem Zufluss an liquiden Mitteln beitragen dürfte. Die nachvollziehbaren Argumente der Steuererhöhung / Verteilungsproblematik und die wirtschaftstheoretisch abgestützte Warnung vor einer zu hohen Auslandsverschuldung von Netto-Schuldnerländern ist somit sachlich von dem Argument der Belastung von Generationen zu trennen. Die 60 % der inländischen Schulden werden zu ca. zwei Dritteln von inländischen Kreditinstituten und zu einem Drittel von Nichtbanken (Versicherungen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen) bereitgestellt.

Fazit:

Die Banken bekommen die Zinsen und unsere Steuergelder dazu! Da kann man dann natürlich ganz toll Party feiern im Bundeskanzleramt!

Da ist doch was faul im diesem Staat!

Die Banken werden mit Steuermitteln unterstützt und bekommen die Zinsen für die Milliardenkredite!??? Wären sie Pleite, hätten wir auch diese Schulden nicht! Jetzt weiß ich warum dieser Staat eine Pleitebank unterstützt! Das grenzt schon an Hochverrat oder kann mir einer das erklären?

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen