Samstag, 8. Mai 2010

Muttertagsgedichte ....



Mutterliebe

Ein einzig Wunderbares gibt's hienieden,
das jedes Volk, das jede Sprache nennt.
Die Mutter ist's - bei ihr ist Ruh' und Frieden,
weil sie, nur sie allein dich wirklich kennt.
Sie, die dich sorglich führte einst ins Leben,
die dich behütet hat vom ersten Schritt.
Die immer sann, nur Liebe dir zu geben,
die deinetwillen - ach - so oft auch litt!
Sie lässt dich nicht, wenn alle dich verlassen,
wenn alles stürzt, das Mutterherz bleibt dein.
Wo das Verdammen anfängt und das Hassen,
da hat die Mutter dennoch ein Verzeih'n!
Dem Schuld'gen selbst legt segnend sie die Hände
erbarmend liebreich auf das wirre Haar.
Denn Mutterliebe ist ja ohne Ende,
ist unerschöpflich, ewig wunderbar.
Ein Unrecht nur begeht sie, - nie zu fassen,
wenn sie dereinst im letzten Abendschein
die Augen schließt, um dich allein zu lassen
in kalter, liebeleerer Welt allein!

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Mutter

"Mutter" ist der schönste Name,
auf dem weiten Erdengrund.
Zärtlich, oft wird er gerufen,
leise aus der Kinder Mund.
Leise nur wird er gesprochen,
wenn bang und traurig ist das Herz.
Hilfe suchend, oft gerufen,
wenn Dich drückt die Not, der Schmerz.
Wenn die Mutter ist dann selber,
von der Arbeit müd' und alt,
der Muttername bleibe heilig,
dann denk zurück und gib ihr Halt.
Behütet, beschützt ein Leben lang,
drum sag ich heut am Muttertag,
für Deine Güte und Treue,
hab Dank, hab Dank.

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Liebe Mama

Ich weiß genau, dass ich dich mag
und nicht nur heut am Muttertag.
Denn täglich kommt mir in den Sinn,
dass ich mit dir so glücklich bin.
Du magst mich auch und nimmst mich so,
grad wie ich bin, das macht mich froh!

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Liebe Mutter

Du sagtest oftmals: "Tu dies nie"
und legtest Pflaster auf mein Knie.
Du hast mit mir geweint, gelacht
und mir wieder Mut gemacht.
So ist vergangen Jahr um Jahr,
heute hast du graues Haar.
Dankbarkeit - sie bleibt besteh'n,
auch wenn die Tage weitergeh'n.

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An meine Mutti
© Karin Köppel

Rund um die Uhr warst Du bereit
hast die Tränen getrocknet und mir geholfen im Leid,
mein erstes Lächeln hab' ich Dir geschenkt,
den ersten Schritt in Deine Richtung gelenkt,
doch mein schönstes Geschenk an Dich, das war ohne Frag'
als ich zum ersten Mal hab' Mutti zu Dir gesagt.
Das Wachsen ging dann viel zu schnell
und immer noch warst Du zur Stell',
der erste Schultag voller bangen
du bist mit mir dort hingegangen,
hast geholfen mir beim Lernen
das Können lag in weiten fernen
Sanft geschubst in die raue Welt
für Dich war ich immer ein Held.
Die kleinsten Erfolge wurden von Dir belohnt,
geliebt zu werden, das war ich gewohnt.
So manche Prüfung hab' ich bestanden,
denn Du warst in meinem Rücken gestanden
Die erste Liebe, das erste Liebesleid,
alles hast Du mit mir geteilt.
Auf meinem Weg in die freie Welt
hast Du Dich mir nie in den Weg gestellt,
warst im Hintergrund voll Bangen und Hoffen
der Weg zu Dir war immer offen
Als ich dann selber Mutter war
verstand ich erst was da geschah
die Sorge um das Wohl des Kindes,
dahinter alles andere verschwindet
das eigene Ich steht hinten an
ich tat alles so - wie Du es auch getan.

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Mutterliebe
Autor: Friedrich Wilhelm Kaulisch (1827-1881)

Ein einzig Wunderbares gibt's hienieden,
das jedes Volk, das jede Sprache nennt.
Die Mutter ist's - bei ihr ist Ruh' und Frieden,
weil sie, nur sie allein dich wirklich kennt.

Sie, die dich sorglich führte einst ins Leben,
die dich behütet hat vom ersten Schritt.
Die immer sann, nur Liebe dir zu geben,
die deinetwillen - ach - so oft auch litt!

Sie lässt dich nicht, wenn alle dich verlassen,
wenn alles stürzt, das Mutterherz bleibt dein.
Wo das Verdammen anfängt und das Hassen,
da hat die Mutter dennoch ein Verzeih'n!

Dem Schuld'gen selbst legt segnend sie die Hände
erbarmend liebreich auf das wirre Haar.
Denn Mutterliebe ist ja ohne Ende,
ist unerschöpflich, ewig wunderbar.

Ein Unrecht nur begeht sie, - nie zu fassen,
wenn sie dereinst im letzten Abendschein
die Augen schließt, um dich allein zu lassen
in kalter, liebeleerer Welt allein!

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Wenn Du noch eine Mutter hast...

Wenn Du noch eine Mutter hast
so danke Gott und sei zufrieden
nicht allen auf dem Erdenrund
ist dieses hohe Glück beschieden.

Sie ist dein Sein, sie ist Dein Werden
sie ist Dein allerhöchstes Gut
sie ist Dein größter Schatz auf Erden
der immer Dir nur Gutes tut.

Sie hat von ersten Tage an
für dich gelebt, in bangen Sorgen
sie brachte abends dich zur Ruh
und weckte küssend dich am Morgen.

Und warst du krank, sie pflegte dich
die dich in tiefem Schmerz geboren
und gaben alle dich schon auf
die Mutter gab dich nie verloren.

Wenn Du noch eine Mutter hast
dann sollst Du sie in Liebe pflegen
daß sie dereinst ihr müdes Haupt
in Frieden kann zur Ruhe legen.

Und hast Du keine Mutter mehr
und kannst du sie nicht mehr beglücken
so kannst du doch ihr frühes Grab
mit frischen Blumenkränzen schmücken.

Ein Muttergrab, ein heilig Grab
für Dich die ewig bleibende Stätte
oh wende Dich an diesen Ort
wenn dich umtobt des Lebens Wilde.

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Mutter, Du bist wunderbar!

Kurz und bündig, ehrlich klar:
Mutter, Du bist wunderbar!

Liebe Mutter,

Ich wünsch Dir Glück und Fröhlichkeit,
die Sonne soll Dir lachen,
Für heute und in alle Zeit,
will ich dir Freude machen.

Denn Muttertage, das ist wahr,
die sind an allen Tagen,
ich hab' Dich lieb das ganze Jahr,
das wollt ich Dir nur sagen.

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Kommentare:

  1. ein sehr schönes bild mit wundervollen texten hat mir sehr gut gefallen. k.hermann

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