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Mittwoch, 29. Dezember 2010

Guten Rutsch in das neue Jahr 2011 ....

wünsche ich all meinen Freunden und Besuchern. Verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr!



Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!

Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.

Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
soll unsre Losung sein.

Heinrich Hoffmann von Fallersleben 

Dienstag, 28. Dezember 2010

Das Jahr geht zur Neige ....

und ein neues Jahr kommt!

Momentan befinden wir uns  zwischen den Jahren. Ich kenne diesen Ausdruck schon seit meiner Kindheit und es gibt da auch viel Aberglauben.

In diesen Tagen soll man keine Wäsche waschen weil dann vielleicht ein lieber Mensch sterben könnte. Ich empfand das immer als Blödsinn und habe nie daran geglaubt. Seit ich allerdings den ersten Todesfall in der Familie hatte, wasche ich in dieser Zeit nicht mehr. Woher das kommt? Keine Ahnung! Aber ich halte mich einfach daran, denn ich möchte keinen meiner Lieben verlieren. Ich wasche dann einfach erst wieder im neuen Jahr. Zumindest fühle ich mich dann nicht schuldig.

Die Weihnachtstage sind ruhig und gemütlich verlaufen. Wir haben geschlemmt und einfach das Weihnachtsfest genossen. Was sollten wir sonst auch tun? Wir waren mal wieder total eingeschneit. Wir haben keine Wege frei geschaufelt und niemanden erwartet. Es waren schon alle da!

Am 23.12. hatten wir überall auf den freien Wegen Glatteis und dann haben wir es einfach gelassen. Durch den Schnee war es längst nicht so glatt und man kam gut durch. Es schneite jeden Tag und zum Glück ist es nicht so hoch wie im letzten Jahr. Es hatte getaut am 23. und danach bekamen wir Minustemperaturen. Am späten Abend gingen einige Dachlawinen ab und unsere Tierchen verkrochen sich in die hinterste Ecke. Es war aber auch gewaltig, da bin sogar ich erschrocken.

Die Bäume haben sehr darunter gelitten und am Waldweg brachen große Äste von den Kiefern ab und lagen auf dem Weg. Zum Glück hatten wir bei unseren Bäumen keinen Schaden, da Fred schon vorher den meisten Schnee abgeklopft hatte. Unsere Hecke hat etwas gelitten aber es sind nur ein paar Pflanzen davon betroffen, zum Glück ist bisher aber noch nichts abgebrochen.

Ansonsten gönnen wir uns einfach noch ein paar freie Tage und da es noch einen Geburtstag zu feiern gibt muß ich auch noch eine Geburtagstorte backen. Mein Fred hat am 30.12. sein Wiegenfest und wir feiern selbstverständlich hinein. Am 31.12. ist ja Silvester und so kommen wir eigentlich aus dem Feiern garnicht mehr raus. Na ja, man gönnt sich ja sonst nix!

Am 3. Januar 2011 werden wir langsam wieder daran denken etwas produktives zu tun!

Ich wünsche Euch schon mal einen "guten Rutsch" in das neue Jahr 2011 und denke aber noch in dem alten Jahr etwas von mir hören zu lassen. Man weiß ja nie, was so kommt.

Freitag, 24. Dezember 2010

Das Christkind kommt ....

Wo die Zweige am dichtesten hangen,
die Wege am tiefsten verschneit,
da ist um die Dämmerzeit
im Walde das Christkind gegangen.

Es mußte sich wacker plagen,
denn einen riesigen Sack
hat's meilenweit huckepack
auf den schmächtigen Schultern getragen.

Zwei spielende Häschen saßen
geduckt am schneeigen Rain.
Die traf solch blendender Schein,
daß sie das Spielen vergaßen.

Doch das Eichhorn hob schnuppernd die Ohren
und suchte die halbe Nacht,
ob das Christkind von all seiner Pracht
nicht ein einziges Nüßchen verloren.

Anna Ritter

Sonntag, 19. Dezember 2010

Adventlichter ....

Sobald die erste Flamme
die Dunkelheit durchbricht
da wächst in uns die Sehnsucht
nach Geborgenheit und Licht.

Zwei Kerzen am Adventskranz:
Frohes Schauern ist erwacht
ach, lang wird es noch dauern
bis hin zur Heil'gen Nacht.

Drei Kerzen am Adventskranz:
In's Herz schweift mancher Blick
ruft wehmütig Vergangenes
in's Kerzenlicht zurück.

Vier Kerzen am Adventskranz:
Die Herzen strahlen weit
aus Kinderaugen leuchtet
die hohe Weihnachtszeit.

Josef Albert Stöckl


Samstag, 18. Dezember 2010

Operation Paperstorm ....

fordert die Anhänger von Wikileaks auf, ein Plakat zu drucken und an allen Plätzen wie Bahnhöfen, Tankstellen, Einkaufscentren und anderen öffentlichen Orten aufzuhängen.

Mitglieder der Anonymous Gruppe fordern dazu auf um Wikileaks zu unterstützen. Wer mitmachen möchte kann sich hier

Anonops

Plakate ausdrucken.

Es geht ganz einfach darum der Welt mitzuteilen worum es geht. Wir alle haben ein Recht auf Wahrheit und wollen nicht länger zensiert und angelogen werden. Nicht von den demokratischen Ländern und nicht von unserer Volksvertretung!

Demokratie verlangt auch die Wahrheit! Diese Wahrheit wollen wir kennen und nicht belogen werden!
Ich bin dabei!

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Winterlandschaft ....

Ostvorpommern im weißen Kleid.

Es schneite fast den ganzen Tag und wir mußten heute nach Friedland. Es half nichts, wir mußten die Wege freimachen von der Garage zur Ausfahrt. Gegen 14 Uhr fuhren wir dann los und es ging ganz gut, obwohl die Strassen teilweise eine geschlossene Schneedecke hatte. Es war kaum Verkehr und die 7 Km hatten wir schnell hinter uns.

Es machte richtig Spass mal zu zweit einzukaufen. Fred war mir eine große Hilfe, es ging fast doppelt so schnell wie sonst. Ich habe auch alles bekommen was ich wollte und war zufrieden. Wir trafen auch noch unsere Nachbarin und den alten Förster. Ein kleiner Schwatz und dann ging es auch schon weiter. Nächste Woche zum Geburtstag, da sehen wir uns ja wieder.

Es war schon dunkel als wir endlich wieder zu Hause ankamen. Zum Glück hatte ich die Wege freigeschaufelt, so ging das Entladen des Wagens auch wesentlich schneller. Ich bin gespannt, wie es morgen früh aussieht. Es ist ja wieder Schnee angesagt. Lassen wir uns überraschen.

Am Wald
Verschneite Hecke
Unsere Tannen

Sonntag, 12. Dezember 2010

Es ist Advent ....

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!

Friedrich Wilhelm Kritzinger

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Verzaubertes Märchenland ....

das ist Ostvorpommern in den letzten Tagen.

Heute früh war alles weiß gefroren. Am späten Vormittag fing es wieder an zu schneien und so sind meine frei geschippten Wege wieder zugeschneit. Allerdings habe ich dann am späten Nachmittag doch noch die Wege vom Schnee befreit. Das war leider nicht ganz so einfach, wie in den letzten Tagen. Ich betrachte es einfach als Ausgleichssport und so macht es mir sogar etwas Freude. Zwei Stunden später waren die Wege schon wieder zugeschneit.

Gegen 21 Uhr fuhr dann noch der Strassendienst der Gemeinde über unseren einsamen Weg und räumte den Schnee auf die Seite. Zumindest werden wir morgen mit dem Wagen fahren können. Das ist auch gut so, wir haben morgen nämlich ein paar Termine.

Fred hat sich wieder etwas erholt und arbeitet im ersten Stock des zweiten Hauses an der kleinen Wohnung. Manchmal braucht er meine Hilfe aber das ist ja kein Problem. Ich bin noch am Plätzchen backen. So schnell wie sie vernichtet werden, kann ich gar nicht backen. Das heißt aber nur, sie schmecken köstlich. Morgen werde ich noch einmal Vanillekipferl mit Haselnüssen und mit Mandeln backen. Zum Wochenende werde ich eine Donauwellentorte backen. Die Zeit vergeht jetzt so wahnsinnig schnell aber vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass es so früh dunkel wird. Der Abend ist eben viel länger. Ich genieße meine Weihnachtsbeleuchtung und den Kerzenschein am Abend. In gut zwei Wochen ist Heiligabend und dann wird Mutti bei uns sein. Zuvor werden wir aber noch auf einen runden Geburtstag gehen. Unsere Nachbarin hat uns heute eingeladen. Ein Geschenk muß ich da auch noch besorgen. Mir wird schon etwas Nettes einfallen, hoffe ich zumindest.

Cleo und Cäsar sind momentan auch sehr anhänglich und brauchen viel Liebe. Die bekommen sie natürlich! Cäsar liegt fast den ganzen Tag an der Heizung und schläft. Morgens, mittags und abends geht er allerdings raus und so habe ich wenig Arbeit mit dem Katzenklo. Cleo hat sich nun auch angewöhnt mir mitzuteilen wann sie mal muß. Dann lasse ich sie raus und alles läuft prima. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so gut auf die Reihe bringe. Sicher liegt es auch daran, dass Cleo jetzt schon vier Jahre ist. Sie ist eben schon eine richtige Hundedame!

Ansonsten rege ich mich natürlich wieder über unsere Politiker auf und verfolge die Schlacht um wikileaks. Finde ich toll, wie die Menschen wikileaks nun unterstützen. Es ist ein Krieg um die Pressefreiheit und um die Scheinheilikeit der Politiker. Mehr und ehrliche Informationen für die Bürger, mehr wollen wir doch nicht!